Beiträge

Linke nominiPeter in podelwitzert Landratskandidaten – Große Zustimmung für Hettlich

 Peter Hettlich wurde bei der gestrigen Wahlkreisversammlung der LINKEN zum Landratskandidaten nominiert. Auf der in Podelwitz stattfindenden Gesamtmitgliederversammlung votierten 90% der Anwesenden für den 56 Jährigen, der als gemeinsamer Kandidat der LINKEN und Grünen für die bevorstehenden Landratswahlen in Nordsachsen antritt.

 

Dazu erklärt Susanna Karawanskij, Kreisvorsitzende der LINKEN in Nordsachsen:

„Mit der Nominierung von Peter Hettlich geht die LINKE in Nordsachsen mit einem politisch überzeugenden und motivierten Kandidaten in die kommenden Landratswahlen. Hettlich hat nicht nur mit seiner persönlichen Ausstrahlung die Mitglieder der LINKEN überzeugt, sondern bei seiner Vorstellung auch gleich einen Entwurf des Wahlprogramms vorgelegt, welcher inhaltlich an das Kommunalwahlprogramm der LINKEN anschließt. Gemeinsam mit den Grünen unterbreiten wir mit Peter Hettlich als Kandidaten links von der CDU eine echte Wahlalternative für die Bürgerinnen und Bürger Nordsachsens.“

 

Peter Hettlich ergänzt: „Von Anfang an war die Atmosphäre wohlwollend und positiv, ich freue mich außerordentlich über das große Vertrauen, was mir seitens der LINKEN entgegengebracht wird. Ich habe mich immer politisch auch eher als linker Grüner verstanden und schon vor 10 Jahren, bei der Einführung der Hartz IV Gesetze mit 6 Kollegen der Grünen im Bundestag dagegen gestimmt. Unter dem Motto „Aufbruch für Nordsachsen“ haben wir gemeinsam einen politischen Fahrplan für ein soziales und solidarisches, ökologisches und nachhaltiges Nordsachsen unter breiter Bürgerbeteiligung erarbeitet, der in beiden Parteien bis April diskutiert wird und auf dessen Grundlage ich mich als Landratskandidat in Nordsachsen zur Wahl stelle.“

Peter steht als überparteilicher Kandidat …

Presseresonanz zum Thema: Torgauer Zeitung am 9.3.2015

Pressemitteilung Nr. 9-270611   Bündnis90/die Grünen KV Nordsachsen

Das Energiekonzept des Landkreises wird vom Kreisverband der Grünen Nordsachsen sehr begrüßt. „Mit bereits 43 Prozent selbst erzeugtem Strom haben wir im Landkreis durchaus eine gute Ausgangsbasis, um bis 2030 den Strombedarf aus im Landkreis erzeugter Energie zu decken. Dabei wird die Stromerzeugung im Landkreis laut Konzept vor allem auf erneuerbaren Energien basieren. Wir finden es vorbildlich, dass auch über die Kreisgrenzen hinaus, die Dübener Heide als Ganzes betrachtet wurde“, lobt Barbara Scheller, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis.

„Es ist aber völlig unverständlich, dass Umweltdezernent Ulrich Fiedler (SPD) im Anschluss an die Vorstellung dieses Konzeptes, für Atomkraft wirbt. Atomkraftwerke befinden sich weder im Landkreis, noch werden sie für die künftige Energieerzeugung im Landkreis und der Region der Dübener Heider relevant sein“, unterstreicht Barbara Scheller. „Auch Braunkohle wird für die Energiezukunft des Landkreises keine Rolle spielen.“

Für die Umsetzung des Energiekonzepts kommt es laut Scheller nun darauf an, „dass Bürgerinnen und Bürger sich als Energieerzeuger profilieren und so an der Wertschöpfung teilhaben können“. „Städte und Gemeinden sollten die Entstehung von Bürgerkraftwerken unterstützen sowie die eigene Energieerzeugung in den Stadtwerken ausbauen.“ Wo nötig seien Bausatzungen anzupassen bzw. zu novellieren.

„Mittelfristiges Ziel sollte es sein, Energielieferant der Großstädte Leipzig und Halle zu werden. So kann mehr Geld in die Kassen der Kommunen und den Geldbeutel der Bürger fließen“, so die Kreissprecherin der GRÜNEN.

Hintergrund:

Die Landkreise Nordsachsen, Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld haben ein gemeinsames Energiekonzept für den Landkreis Nordsachsen und die Region der Dübener Heide erstellen lassen. Die öffentliche Vorstellung des Energiekonzeptes durch das Unternehmen ICL Ingenieur Consult Dr.-Ing. A. Kolbmüller GmbH fand am 17. Juni 2011 in Torgau statt.

http://www.wfg-nordsachsen.de/fileadmin/redaktion/Dokumente/Endbericht-NOS.pdf