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Enrico Müller und Rico Weiße sind die neue Doppelspitze der Nordsächsischen Grünen.

Der Kreisverband Bündnis90/Die Grünen Nordsachsen hat wieder eine Doppelspitze.

Die Sprecherposten des Kreisverbandes wurden am 29.6. 2019 im E-Werk Oschatz neu vergeben. Nach dem Rücktritt des Sprechers Malte Reupert aus beruflichen Gründen war satzungsgemäß eine Nachwahl von Sprechern notwendig.

Alle Mitglieder haben bis auf eine Stimmenthaltung der gemeinsamen Bewerbung von Rico Weiße und Enrico Müller zugestimmt. „ Ich bin sehr froh, dass wir jetzt, wo der Landtagswahlkampf in die heiße Phase geht, tatkräftige Unterstützung der Sprecher für die drei Direktkandidaten genießen können. Unsere neuen Sprecher sind als Team angetreten und das ist gut so.“, kommentiert Barbara Scheller, selbst Direktkandidatin im Wahlkreis Torgau-Oschatz. „Mit der Wahl der beiden jungen Sprecher ist der Staffelstab an die nächste Generation übergeben“, freut sich Barbara Scheller.

Enrico Müller lebt in Dommitzsch bei Torgau und war bereits Mitglied des Kreisvorstandes.

Rico Weiße aus Oschatz ist der Geschäftsführer des E-Werks Oschatz und  neu im Vorstand.

Vorläufige Kontaktdaten:

Rico Weise:      rico@ewerk-oschatz.de               Enrico Müller: enrico_mueller@posteo.de

Petra Würdig und Barbara Scheller vertraten den Kreisverband am 11.Mai 2019 in Berlin zu einer Tierschutz-Demo. Die Demonstration im Berliner Lustgarten zielte auf den Stopp von Tiertransporten außerhalb der EU ab. „Die Verantwortung für unsere Nutztiere nimmt uns Keiner ab“, meint die Christin Barbara Scheller. „Arbeitsteilung und Supermärkte lassen das tägliche Tierleid aus dem Blickfeld der Menschen geraten. Es ist für mich völlig unverständlich, dass beispielweise ein in Deutschland groß gezogenes Kalb in einem LKW quer durch Europa gefahren wird, um geschlachtet zu werden. Für das preiswerte Kalbsschnitzel aus dem Supermarkt, leidet das Tier auf seiner letzten Reise. Es ist nur mit Profitmaximierung zu erklären, was auf solchen Transporten abläuft. Tier sind Geschöpfe Gottes und keine Ware. Wir, als Menschen und Verbraucher stehen für sie in Verantwortung. Eigentlich ist die EU groß genug, um für jedes hier schlachtreif gemästete Tier einen würdigen Schlachtplatz zu finden. Die EU ist in der Lage dieses Problem in den Griff zu bekommen, man muss es nur wollen. Genau dafür stehen wir Grünen ein.“

Am 9. März trafen sich die Mitglieder und Freunde der Bündnisgrünen im Oschatzer E-Werk, um die Nominierung der Kandidaten für Kommunal- und Landtagswahl  abzuschließen. Den Auftakt zur Kandidatenkür hatten die Mitglieder des Ortsverbandes Taucha schon eine Woche früher.

Für die Kreistagswahl wurden in den 8 Wahlkreisen insgesamt 31 Kandidaten und Kandidatinnen aufgestellt. „Wir haben uns das Ziel gestellt, es diesmal zu schaffen, eine eigene Fraktion im Kreistag zu haben“, ist die Kampfansage von Kreisrat Oliver Gossel.

Grüne Beteiligung an Stadt- und Gemeinderatswahlen wird es in Schkeuditz, Oschatz, Delitzsch, Eilenburg, Taucha, Bad Düben, Mügeln, Belgern-Schildau, Wermsdorf, Rackwitz, Dommitzsch, Schönwölkau und Naundorf geben. Neben den bekannten und erfahrenen Kommunalpolitkerern und Politikerinnen wie David Pfennig, Oliver Gossel, Jens Rühling, Jörg Bornack, Thoms Eifler und Barbara Scheller sind auch einige ganz neue Gesichter, die die Grünen ins Rennen schicken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in Orten, die bisher ein weißer Fleck auf unserer Grünen Landkarte waren, wie Mügeln und Dommitzsch nun Kandidaten zur Wahl stehen“, betont Kreissprecher Malte Reupert.

Für drei Ortschaftsräte haben die Grünen ebenfalls Kandidaten aufgestellt.

Auf dem Foto einige unserer 79 Listenkandidat*innen für  Stadt- und Gemeinderäte, sowie für 8 Kreistagswahlkreise, damit am 26.5.2019 Nordsachsen noch grüner wird. 🌻

Die Kandidaten für die Direktwahlkreise für die Landtagswahl wurden wie folgt gewählt:

WK 34  Anna Kaleri, WK 35 Enrico Kunze und WK 36 Barbara Scheller.

Die Grünen nutzen ihre Kreisversammlung, um zwei neue Mitglieder zu begrüßen und den Vorstand um zwei Personen zu vergrößern. Enrico Kunze aus Eilenburg und Enrico Müller aus Dommitzsch verstärken künftig das Team des Kreisvorstandes.

Barbara Scheller

Am 10. April verstarb unser Mitglied Rudolf Hauck fünfundachtzigjährig. Bis ins hohe Alter von achtzig Jahren war er  für unseren Kreisverband in vorderer Front aktiv. Rudolf hat Lampersdorf zu seiner Wahlheimat gemacht und dort mit seiner Familie gelebt. Über die Grenzen von Lampersdorf hinaus hat er sich für unsere Umwelt und das Bürgerrecht stark gemacht.  Er war ein Christ, der Gottes Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung ernst nahm.  Er war ein Bürgerrechtler, stürmte 1989 mit Freunden die Stasi in Oschatz  und saß  für uns am Runden Tisch. Er war ein engagierter Umweltschützer und ein Förderer der Windkraft in Sachsen. Er fühlte sich verantwortlich, wo andere schwiegen. Er setzte auf „Windkraft gegen Sondermüll“ und war der Motor für diese Bürgerinitiative, die der Region die Augen öffnete, was eine Sondermülldeponie bedeutet. Für mich persönlich, als Kreissprecherin der Grünen, war er ein väterlicher Berater mit politischem  Fingerspitzengefühl. Ich bin Gott dankbar für die Zeit, die ich mit Rudolf Hauck teilen durfte.

Barbara Scheller

 

 

 

 

2014, Rudolf Hauck und der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordsachsen.

Foto: Mattias Schulz, Schildau

Barbara Scheller: „Man kann anderer Meinung sein als Frau Merkel, dass bin ich auch, trotzdem ist es eine Frage des Anstandes, dass man Andere ausreden lässt.“

Pressemitteilung 2/2016

 

Laut der Tierechtsorganisation PETA gehört das Kreisveterinäramt Nordsachsen zu den tierfeindlichsten Veterinärbehörden im Jahr 2015. Zu diesem drastischen Urteil der Tierrechtler sagt Babara Scheller, Sprecherin des GRÜNEN-Kreisverbandes Nordsachsen:

 

„Auch wir GRÜNEN haben bereits mehrfach Kritik an den Haltungsbedingungen in einigen nordsächsischen Tierhaltungsbetrieben geübt. Die alleinige Schuld jedoch dem Kreisveterinäramt in die Schuhe zu schieben, greift zu kurz. Vielmehr ist die gesamte Landkreisverwaltung, allen voran Landrat Kai Emanuel (CDU), gefordert. Tierschutz muss in unserem Landkreis endlich zur Chefsache gemacht werden. Ein klares Bekenntnis des Landrates ist ebenso notwendig wie eine umfangreichere personelle Ausstattung des Veterinäramtes. Nur mit genügend Personal kann engmaschig kontrolliert werden. Tierschutz muss gerade in Nordsachsen mit seiner Vielzahl von Tierhaltungsbetrieben endlich mehr Bedeutung beigemessen werden.“

 

Auch die Sächsische Staatsregierung nimmt Scheller in die Pflicht: „Die Behörden vor Ort brauchen die Rückendeckung der Staatsregierung. Doch die tut als gäbe es keine Probleme. Sachsen ist spitze – und damit basta. Auch das verunsichert Veterinäre und führt ganz bestimmt nicht dazu, dass unsere Tierärzte die rechtlichen Möglichkeiten konsequent ausnutzen.“

 

Die GRÜNEN in Nordsachsen wollen eine artgerechte Tierhaltung, keine Tierfabriken, aber auch nicht, dass bei kleinen Betrieben beide Augen zugedrückt und miserable Haltungsbedingungen „übersehen“ werden.

 

Barbara Scheller

In dieser Übersicht finden sie sicher auch Ihren Wohnort und somit auch ihren Direktkandiaten.

Überblick über die Zuordung der Wahlkreise zur Landtagswahl
Robert Hoffmann

 

 

 

Robert Hoffmann,
wählbar in:
Delitzsch, Krostitz, Löbnitz, Rackwitz, Schkeuditz, Schönwölkau und Wiedemar (Wahlkreis 34 Nordsachsen 1).
Roland Gasch

 

 

 

Roland Gasch,
wählbar in:
Bad Düben, Doberschütz, Dommitzsch, Eilenburg, Elsnig, Jesewitz, Laußig, Mockrehna, Taucha, Trossin und Zschepplin (Wahlkreis 35 Nordsachsen 2).
barbara chancen nutzen

 

 

 

 

Barbara Scheller,
wählbar in:
Arzberg, Beilrode, Belgern-Schildau, Cavertitz, Dahlen, Dreiheide, Liebschützberg, Mügeln, Naundorf, Oschatz, Torgau und Wermsdorf (Wahlkreis 36 Nordsachsen 3).

In einem Leserbrief fasst Volkmar Hoßbach den erfolgreichen Kampf der Gröppendorfer Bürger gegen eine 100 000er Junghennen aufzuchtanlage zusammen. Der Artikel macht Mut Missstände aufzuzeigen und sich als Bürger für die Beseitigung dieser Stark zu machen. Es ist immer sinnvoll sich frühzeitig mit geplanten Vorhaben auseinanderzusetzen, um noch den Bürgerwillen einfliesen zu lassen. Wir Grünen stehen grundsätzlich für die besere Beteiligung von Bürgern bei Bauvorhaben.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Erfolgreicher Protest soll Mut machen

Zum Beitrag „Protest beendet – Plakate weg“ vom 7. September 2013:

Als Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Gröppendorf möchte ich zu diesem Artikel einige Anmerkungen machen. Die Entfernung der Plakate war für uns nur eine formale Sache. Wesentlicher ist, dass es ein kleines Dorf geschafft hat, die Errichtung einer Massentierhaltungsanlage in unmittelbarer Ortsnähe mit all den negativen Folgen zu verhindern.
Wir konnten damit das vielleicht schönste Stück intakter Natur mit Blick zum Collm in Gröppendorf erhalten. Und es gibt wenige Beispiele in Deutschland, wo es betroffenen Bürgern gelungen ist, sich erfolgreich den Profitinteressen weltweit agierender Konzerne entgegen zu stellen.
Nach zwei Jahren unermüdlichen Kampfes ist man sensibel für das Thema Massentierhaltung geworden.
Wir sollten in Gröppendorf ein Plakat stehen lassen „Tierfabriken machen krank“.
Denn diese Aussage wird immer aktueller. Die furchtbaren Lebensbedingungen der Tiere in der Massentierhaltung erfordern zwangsläufig einen hohen Einsatz von Antibiotika, der wiederum zu einem immer stärkeren Auftreten multiresistenter Keime führt. Diese Keime, die unsere
Gesundheit zunehmend gefährden, finden wir dann in der Umwelt und in unseren Nahrungsmitteln. Das sollten wir nicht vergessen und immer wieder darauf aufmerksam machen.
Wir möchten mit unserer erfolgreichen Protestbewegung anderen Mut machen, dass es sich in unserem Land noch lohnt, sich einzumischen und Dinge beim Namen zu nennen. Sehr wichtig ist es, auf fachlich fundierter Basis sachlich zu argumentieren, die betroffenen Menschen einzubeziehen, Ihnen Mut zu machen und die Probleme in breiter Öffentlichkeit konsequent darzustellen. Wir haben im Gemeinderat Wermsdorf immer wieder unsere Proteste vorgetragen, wir haben es geschafft, dass das Fernsehen des MDR berichtet hat, wir können uns bei der OAZ bedanken, die unsere Aktionen begleitet hat und bei den vielen, die uns zur Seite gestanden haben. Unserer ganz besonderer Dank gilt der Vorsitzenden des Ortschaftsrates in der Gemeinde Wermsdorf, Frau Barbara Scheller, die von Anfang an immer für uns da war.
Volker Hoßbach, Sprecher der
Bürgerinitiative Gröppendorf

Seit Jahren sind die Wirtschaftsförderer unserer Region bemüht mehr Schwung in die Entwicklung des Landkreises zu bringen. Großprojekte, wie die des Einsatzes des Wirtschaftsförderers Professor Vogel, die Ansiedlung des Flughafens und DHL haben im Landkreis flächendeckend wenig Erfolg gebracht. Dumpinglöhne in einigen Firmen ließen die Kaufkraft der Nordsachsen in den Keller sinken.

Die wirklichen Chancen unserer ländlich geprägten Region liegen in der regionalen Erzeugung erneuerbaren Energien und gesunder Lebensmittel von ortsansässigen Firmen, von denen auch das örtliche Handwerk profitieren kann.

„Es ist wirklich Schade, dass unser Minister Frank Kupfer die Chance vertut, mit der Förderung regionaler, alternativer Energieerzeugung und der Erzeugung von Lebensmitteln aus regionalen Kreisläufen, Gutes für seine Heimatregion zu tun. Wenn Frank Kupfer auf die Braunkohle als Hauptenergieträger und Tiermastfabriken setzt, behindert er die Stärkung der Wirtschaftskraft seines Wahlkreises“, stellt Barbara Scheller fest.“

Bündnis 90 die Grünen in Nordsachsen fordern, dass sich der sich auch der Landkreis seiner Vorbildrolle bewusst wird und für seine öffentlichen Gebäude, Energie von regionalen Anbietern bezieht.

Hintergrund:

Der Landkreis bereitet eine Ausschreibung für den Energiebezug für seine Gebäude vor, die sich nur am Strompreis, nicht aber am Regionaleffekt orientiert.

„Die Einwohner des Landkreises Nordsachsen haben im deutschlandweiten Vergleich relativ wenig Geld zur Verfügung, das sie für Nahrung, Kleidung, Schmuck, Körperpflege und sonstige Waren des täglichen Bedarfs ausgeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschers GfK GeoMarketing.
Die durchschnittliche Kaufkraft für den Einzel- und Versandhandel beträgt laut Gfk in diesem Jahr in Deutschland 5329 Euro pro Person und damit 27 Prozent der gesamten Kaufkraft. Im Kreis Nordsachsen haben die Menschen dagegen nur 4665 Euro pro Jahr zur Verfügung – das entspricht 87,5 Prozent der durchschnittlichen Kaufkraft. Cornelia Lichtner von GfK sagte auf OAZ-Anfrage, dass sich der Landkreis damit auf dem 374. Platz aller 412 untersuchten Landkreise in Deutschland befindet.
Mit einer durchschnittlichen Kaufkraft von knapp 6900 Euro führt der Hochtaunuskreis die Rangliste an. Schlusslicht ist der Kreis Uecker-Randow mit rund 4240 Euro.“ (Quelle OAZ 9.06.2011)