Rechte Netzwerke sind im Freistaat Sachsen seit Langem verbreitet. Doch aufgrund des gesellschaftlichen Klimas der letzten Jahre fühlen sich rechten Gruppierungen zunehmend im Aufwind. Ihre Akteur*innen treten immer häufiger offen auf und die Verankerung vor Ort nimmt zu. Sie organisieren geschichtsrevisionistische Veranstaltungen, Konzerte und Szenetreffs. Dabei stellen sie, weitgehend unverhohlen ihr rechtsextremes Weltbild zur Schau, vernetzen sich weit über bestehende Strukturen hinaus und sammeln Geld für die Szene.

Grund genug sich ein paar Fragen zu widmen:

Welche Strukturen sind im nordsächsischen Raum aktiv?

Was sind ihre Strategien?

Welche Handlungsoptionen gibt es?

 

Referenten:

Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen

Ein Referent der Recherchegruppe chronik:LE

 

chronik.LE dokumentiert seit 2008 neonazistische Aktivitäten, Diskriminierung, rechte Gewalt und die Entwicklung der rechten Szene im Landkreis Nordsachsen sowie dem Landkreis Leipzig und der Stadt Leipzig. Dabei steht die Betroffenen-Perspektive im Vordergrund. Anfang des Jahres hat das Projekt die Broschüre „Leipziger Zustände“ veröffentlicht, welche tiefergehende Einblicke und Analysen in das Themenfeld gewährt.

 

Die Recherchegruppe chronik:LE wird einen Überblick über die rechte Szene in Nordsachsen verschaffen.

Anschließend wird Valentin Lippmann eine landespolitische Einschätzung vornehmen. Die Veranstaltung ist offen für Fragen und Diskussionen.

Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.