Die Gemeinde Arzberg hatte eingeladen. Das Problem ist das Schulgesetz. Für das kommende Schuljahr wohnt ein Kind zu wenig im Schulbezirk. Gestern wurde im Mehrgenerationenhaus der Gemeinde Arzberg diskutiert, welche Möglichkeiten Eltern,  Lehrer und Bürger haben um den Fortbestand ihrer Schule zu sichern. Die neuen Leitlinien des Kultus für einen Jahrgangsübergreifenden Unterricht, könnten die Lösung des Problems sein. Allerdings mutet man den örtlichen Akteuren zu, dass sie bis zum Schuljahresbeginn ein neues Schulkonzept erarbeiten und den Schulbetrieb völlig umstellen müssen. Wir  Grünen finden, dass das eine Zumutung für die Betroffenen vor Ort ist. So viel Aufwand  wegen nur einem Schüler zu wenig. Prinzipiell sind wir Grünen offen für den Jahrgangsübergreifenden Unterricht, allerdings nicht für solche Schnellschüsse. Fazit, um den Arzbergern entgegen zukommen sollte die  magische Zahl 15 muss im Schulgesetz schnellstens gestrichen werden. Das „Moratorium der CDU“ hilft Arzberg auch nicht weiter. Damit verschleppt die CDU das Problem in die nächste Wahlperiode. Die Arzberger und ihre Kinder brauchen ihre Schule und endlich Zeit in Ruhe zu lernen.

Barbara Scheller und Stephan-Felix Winkler diskutieren in Arzberg

Barbara Scheller und Stephan-Felix Winkler diskutieren in Arzberg