Unser nächstes Treffen findet am Montag, dem 13.9., um 20 Uhr statt

Ob online, oder beim „Griechen“, werden wir anhand der dann geltenden Regeln entscheiden – und hier bekannt geben.
Gäste sind herzlich willkommen!

Unsere Mitglieder im Stadtrat Taucha

Fridtjof Erbs

Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik

62 Jahre

Ausgewogene Stadtentwicklung heißt: Nicht Wachstum um jeden Preis, sondern eine familienfreundliche, kulturreiche Stadt für alle Generationen mit der entsprechenden Infrastruktur von Kita bis Seniorenheim!

Dazu gehört auch eine ganzheitliche Verkehrsinfrastruktur, die sowohl Mensch als auch Umwelt respektiert.

Taucha ist eins: Menschen im Stadtgebiet und den dörflichen Ortsteilen.

Klimapolitik findet gerade auch im Regionalen statt, und kann dementsprechend durch das Handeln der Stadtgesellschaft und jedes einzelnen beeinflusst werden. Dafür möchten wir die nötigen Rahmenbedingungen schaffen und Initiativen auf den Weg bringen.

Credo: Wir (grünen) Stadträte gemeinsam mit der Stadtverwaltung für ein nachhaltig, lebenswertes Taucha!

Axel Weinert

Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekt

43 Jahre

Mitglied des Stadtrates

Das bauliche Wachstum im Kulturraum Partheland muss in einem verträglichen Maß realisiert werden, damit unser strukturreicher Landschaftsraum seine Qualitäten behält und die erforderlichen Infrastrukturen nachhaltig mitwachsen können. Es gilt Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Parthelandes den Menschen zu zeigen, damit verstanden wird, was verloren gehen kann.

Steffi Jentho

parteilos

54 Jahre

Krankenschwester und Yoga-Lehrerin

Meine Schwerpunkte:

– Erhalt des innerstädtischen Grüns

– Belebung der Innenstadt

– Förderung des Ehrenamtes

– Einbindung der Ortsteile

Für ein Regenbogen-buntes Taucha !

Die Störungen des CSD in Taucha am 22.8. durch Rechte empören uns sehr. Die Sichtbarkeit von queeren Personen in unserer Stadt ist wichtig für uns und für ein demokratisches Miteinander. Wir als GRÜNE setzen uns ein für ein Zusammenleben, in dem sich alle selbstbestimmt und diskriminierungsfrei entfalten können, unabhängig von der sexuellen Orientierung und Identität.

Alle Menschen sollten jederzeit und an jedem Ort ohne Angst sie selbst sein können.

Die Klima-Initiative Taucha & der Heimatverein Taucha e.V. laden ein:

„Klimaschutz selber machen & sparen:

Kleinst-PV-Anlagen für Balkon und Garten“

Photovoltaik lohnt sich auch im Kleinen. Ob auf dem Garagendach, an der Fassade, auf dem Balkon oder im Garten – solche Kleinst-Kraftwerke sind völlig legal und ein sinnvoller Beitrag zur Energiewende. Selbst Strom zu erzeugen ist viel greifbarer, als wenn der Strom einfach aus der Steckdose kommt. Denn dann stammt er nach wie vor häufig aus klimaschädlichen Kohle- und Gaskraftwerken oder risikoreichen Atomkraftwerken.

In jedem Haushalt dürfen bis zu 600 Watt – das sind zwei Solarmodule – an den Haushaltsstrom angeschlossen werden.

Selbst Laien bekommen das hin, verspricht der SoLocal Energy e.V. aus Kassel. In einer Online-Veranstaltung wird der Verein PV-Kleinstanlagen vorstellen und Ihre Fragen beantworten, zum Beispiel:

Quelle: SoLocal Energy e.V.

Welche technischen Voraussetzungen brauche ich für ein Kleinst-PV-Kraftwerk?
Wie ist das mit dem Zähler?
Was habe ich mit meinem Stromversorger zu regeln?
Was muss ich mit meinem Vermieter absprechen?

Was kostet eine 600 Watt-Anlage?

Wann amortisieren sich meine Ausgaben?
Woher bekomme ich eine Anlage oder Bauteile dafür?

Online-Veranstaltung

Dienstag, 13. Juli um 19 Uhr

Wenn Sie an der Veranstaltung interessiert sind, finden Sie den Link zur Einwahl auf der Homepage der Klima-Initiative Taucha:  https://klimataucha.noblogs.org

Vorschläge für Fragen bzw. Rückfragen an Berndt Bauer 0157 52474223

Am Freitag, dem 23.04.2021 gründete sich in Taucha ein Klima-Bündnis
Das Klima-Bündnis Taucha ist eine Plattform, die verschiedene Tauchaer Akteure – Vereine, Initiativen, Unternehmen, Einzelpersonen, Institutionen – für mehr Klimaschutz in Taucha miteinander vernetzt, damit deren Wirken effektiver wird. Die Mitglieder des Bündnisses eint das Ziel, für mehr Klimaschutz in Taucha zu wirken.
Natürlich sind wir Bündnisgrüne auch dabei!

https://www.taucha-kompakt.de/2021/taucha-hat-jetzt-ein-klima-buendnis/

Unter obigem Link können Sie den Bebauungsplan “Partheblick” einsehen.

Wir grünen Stadträte haben uns schon seit Beginn der Planungen gegen die Realisierung des Wohngebietes “Partheblick” ausgesprochen. Unsere hauptsächlichen Beweggründe waren, dass hier wieder ein Stück Landschaft (2,77 ha) im absoluten Außenbereich (Landschaftsschutzgebiet!) mit 35 Wohneinheiten bebaut und entsprechend versiegelt werden soll.

Um Missverständnisse zu vermeiden – wir Grünen sind keinesfalls gegen das Wachstum der Stadt Taucha und erkennen auch den Bedarf an Flächen für Wohnen, Arbeiten und Erholen. Diese Flächen lassen sich jedoch an anderen Stellen des Stadtgebietes wesentlich konfliktärmer realisieren, wie am Beispiel Gartenstadt bereits praktiziert.

Das geplante Wohngebiet „Partheblick“ greift massiv in den Natur- und Landschaftsschutz ein. Die gesamte Fläche ist Teil des LSG “Parthenaue-Machern”. Damit überhaupt an dieser Stelle gebaut werden kann, muss das B-Plangebiet aus dem bestehenden Schutzgebiet ausgeliedert werden und damit verliert das Landschaftsschutzgebiet erneut an Flächengröße. Den Antrag zur Ausgliederung hat die Stadt Taucha bereits gestellt.

Überdies grenzt dieses Gebiet unmittelbar an das FFH-Gebiet Parthenaue – ein Flora-Fauna-Habitat mit europäischem Schutzstatus. Dieses wird zwar nicht direkt verletzt, aber der geschützten Natur wird sehr dicht “auf den Pelz” gerückt. Da hilft auch kein 50 m breiter Grünstreifen, der eingerichtet werden muss, damit das Projekt überhaupt genehmigungsfähig ist.

Diese Landschaftsschutzgebiete wurden ja schon vor Jahrzehnten ausgewiesen, da der landschaftliche Wert dieser Kulturlandschaft für Natur und Menschen (als Teil der Natur!) erkannt wurde und für künftige Generationen bewahrt werden soll.

Das bauliche Wachstum im Kulturraum Partheland muss in einem verträglichen Maß realisiert werden, damit unser strukturreicher Landschaftsraum seine Qualitäten behält und die erforderlichen Infrastrukturen nachhaltig mitwachsen können. Es gilt Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Parthelandes zu bewahren. Und bestehende Schutzgebiete sollen akzeptiert werden und für folgende Generationen erhalten bleiben.

Ein Schritt in diese Richtung wäre die Verhinderung der Ausgliederung des betreffenden Flurstückes 47/11, Gemarkung Döbitz, aus dem LSG “Parthenaue-Machern”.

Wir rufen dazu auf entsprechende* Einwendungen bzw. Hinweise bis zum 25.5. an die Stadtverwaltung Taucha zu senden.

Sie unterstützen damit unser Veto gegen die Umsetzung dieses Bebauungsplanes.

* Inhalte könnten sein:

– Bodenversiegelung

– Artenschutz

– Wasserspeicherfunktion der erweiterten Flussaue

– Verengung der Kaltluftschneise

– Erhalt der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes