Aktuelle Beiträge zum Thema

OAZ berichtet am 27.1.2015 auf Seite 11 Kein Hackerangriff / Sprecherin Barbara Scheller freut sich über hohe Zugriffsrate auf Homepage Von Hagen Rösner Oschatz. Das Thema Asylbewerber und Leistungen für Asylbewerber ist von großem öffentlichen Interesse. Diese Erfahrung machten auch die Oschatzer Grünen. Barbara Scheller, Sprecherin der Grünen, gegenüber der OAZ dazu: „Ich hatte Ende […]

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die Initiative des Kreiselternrates: „Schulsozialarbeit muss fester Bestandteil des sächsischen Bildungssystems werden!“ Völlig zu recht fordern die Elternvertreter, dass die Schulsozialarbeit endlich verlässlich finanziert und als Standart des Bildungssystems wird. In den vergangen 20 Jahren wurde  in Sachsen unter CDU-Regierung ( Partner : FDP; SPD) die Bildungslandschaft in […]

Gisela Kallenbach, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, äußert sich zu dem Artikel mit Befremden: „Der Landrat wehrt sich gegen die Kritik aus Dresden. Dazu kann ich nur sagen: Getroffene Hunde bellen. Wenn der Landkreis bei der Versorgung der Flüchtlinge nur halb so energisch wäre wie bei der verbalen Abwehr der Kritik, könnte […]

Auszüge Kreistagswahlprogramm von 2014

Demografie

Die demografische Entwicklung gerade in unserem ländlich geprägten Raum reicht in alle Bereiche hinein. D.h. auch, dass man beim Gegensteuern alles von allen Seiten kreativ
betrachten muss. Wir brauchen endlich ein vorausschauendes Demografie-Management im ländlichen Raum, nicht ein Management, dass die Landflucht noch zur Endgültigkeit erhebt, wie z.B. in der bisherigen Schulpolitik, den unzureichenden Konzepten im öffentlichen Personennahverkehr, in der Wohnraumpolitik.
Das Demografie-Management muss Erfragung der Wünsche, Vorstellung und Ideen der Einwohner über die Entwicklung von Aktivitäten auf allen Ebenen und allen Altersgruppen
umfassen.
Wir wollen uns für Projekte bzgl. eines Mehrgenerationenwohnens stark machen, ebenso für die Entwicklung von Formen von Wohngemeinschaften für junge Leute.
Altersgerechtes Wohnen sollte nicht losgelöst von jungen Wohnformen etabliert werden, sondern in der Nähe von Kindereinrichtungen oder Schulen, um ein Miteinander zu
ermöglichen. Das demografische Management muss in den Verwaltungen und Räten als Schwerpunktthema durchgesetzt werden und sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen. Beschlüsse sollten eine Folgebetrachtung für die Demographie enthalten. Kreative Ideen, um Jung und Alt zueinander zubringen sind zu fördern. Beispiele sind hier Babysitterdienste oder Abholdienste. Eine Ansiedlungsoffensive für Innenbereiche in den Kommunen sollte entwickelt werden. Unter dem Motto ́ Junge Familien kaufen alte Häuser ́ wird damit drohendem Leerstand entgegengewirkt. Auf Kreis–und kommunaler Ebene sind parallel Programme für eine finanzielle Unterstützung zu entwickeln. Z. B. können Gutachterkosten für notwendige Baumaßnahmen gefördert werden, damit die potentiellen Käufer Planungssicherheit haben.
Weitere Zuschüsse können an die Anzahl der Kinder der Familie gekoppelt sein. Für uns hat Agieren vor Reagieren Priorität, wir wollen mit regionalen Kreisläufen in
Wirtschaft und Landwirtschaft die Möglichkeiten des Lebens weitab der favorisierten Zentren ermöglichen und fördern und das kreative Potential der Bevölkerung anregen und nutzen.