Aktuelle Beiträge zum Thema

http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/termine/veranstaltung/pflegeangebote-im-laendlichen-raum-was-geht-was-fehlt/ Die Pflege von Bewohnerinnen und Bewohnern in ländlichen Gebieten steht vor besonderen Herausforderungen. Die Betroffenen wollen und sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, bei ihrer Familie, in ihrer Nachbarschaft, bei ihren kleinen täglichen Aufgaben. Doch irgendwann geht es nicht mehr. Es folgt nicht selten eine lange Suche nach einer geeigneten […]

…..Die EU-Abgeordnete der GRÜNEN Maria Heubuch lädt gemeinsam mit den Kreisverbänden von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN der Regionen West -u. Mittelsachsen, am 25.10.2018 um 19.30 Uhr in das Schloss Wurzen, Amtshof 2, zu einer Veranstaltung mit einem höchst brisanten Thema ein: dem Landgrabbing. Ein entfesselter, spekulativer Bodenmarkt, Aufkäufe ganzer landwirtschaftlicher Betriebe durch Kapitalanleger und […]

Eigentlich machen wir das schon immer – mit den Bürgerinnen und Bürgern reden. Wir bieten Veranstaltungen an, Treffen uns mit Vereinen, laden zu Ausstellungen ein. Wir unterhalten ein Abgeordnetenbüro, in dem Bürger Fragen stellen und Anliegen vortragen können. So auch am 5.10.2018, als Monika Lazar, Mitglied des Bundestages für Bündnis 90 / Die Grünen aus […]

Auszüge Kreistagswahlprogramm von 2014

Demografie

Die demografische Entwicklung gerade in unserem ländlich geprägten Raum reicht in alle Bereiche hinein. D.h. auch, dass man beim Gegensteuern alles von allen Seiten kreativ
betrachten muss. Wir brauchen endlich ein vorausschauendes Demografie-Management im ländlichen Raum, nicht ein Management, dass die Landflucht noch zur Endgültigkeit erhebt, wie z.B. in der bisherigen Schulpolitik, den unzureichenden Konzepten im öffentlichen Personennahverkehr, in der Wohnraumpolitik.
Das Demografie-Management muss Erfragung der Wünsche, Vorstellung und Ideen der Einwohner über die Entwicklung von Aktivitäten auf allen Ebenen und allen Altersgruppen
umfassen.
Wir wollen uns für Projekte bzgl. eines Mehrgenerationenwohnens stark machen, ebenso für die Entwicklung von Formen von Wohngemeinschaften für junge Leute.
Altersgerechtes Wohnen sollte nicht losgelöst von jungen Wohnformen etabliert werden, sondern in der Nähe von Kindereinrichtungen oder Schulen, um ein Miteinander zu
ermöglichen. Das demografische Management muss in den Verwaltungen und Räten als Schwerpunktthema durchgesetzt werden und sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen. Beschlüsse sollten eine Folgebetrachtung für die Demographie enthalten. Kreative Ideen, um Jung und Alt zueinander zubringen sind zu fördern. Beispiele sind hier Babysitterdienste oder Abholdienste. Eine Ansiedlungsoffensive für Innenbereiche in den Kommunen sollte entwickelt werden. Unter dem Motto ́ Junge Familien kaufen alte Häuser ́ wird damit drohendem Leerstand entgegengewirkt. Auf Kreis–und kommunaler Ebene sind parallel Programme für eine finanzielle Unterstützung zu entwickeln. Z. B. können Gutachterkosten für notwendige Baumaßnahmen gefördert werden, damit die potentiellen Käufer Planungssicherheit haben.
Weitere Zuschüsse können an die Anzahl der Kinder der Familie gekoppelt sein. Für uns hat Agieren vor Reagieren Priorität, wir wollen mit regionalen Kreisläufen in
Wirtschaft und Landwirtschaft die Möglichkeiten des Lebens weitab der favorisierten Zentren ermöglichen und fördern und das kreative Potential der Bevölkerung anregen und nutzen.