Aktuelle Beiträge zum Thema

Nach der Dürre-Expertenrunde von Bund und Ländern − GRÜNE: Notwendige Veränderungen in der Landwirtschaft nicht auf die ‚lange Bank‘ schieben (2018-199) Nach der Expertenrunde von Bund und Ländern zur Dürre in der Landwirtschaft und etwaigen Entschädigungszahlen für die Bäuerinnen und Bauern mahnt Wolfram Günther, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, „die notwendigen […]

Das Foto gehört zum  insolventen Biomassekraftwerk Delitzsch, auf dessen Gelände eine riesiger Kraftwerksschlackhaufen lagert – eines von vielen, seit Anfangder 90-er Jahre ungeklärten Delitzscher Müllproblemen – siehe auch www.pro-demokratie.com Zschocke: Wurden die Spezialisten der Analytischen Taskforce (ATF) aus Leipzig eingesetzt, um die Freisetzung gesundheitsgefährdende Stoffe zu messen?…. Dresden. Der Brand in der Delitzscher Recyclinganlage reiht […]

 Nur 896 Nachpflanzungen für 7.414 gefällte Bäume an Bundes- und Staatsstraßen Günther: Straßenbäume sind von hoher ökologischer Bedeutung und Alleen landschaftsprägend, doch bei der Staatsregierung haben sie keine Lobby (2018-185) Dresden. Seit vielen Jahren verringert sich der Baumbestand an Sachsens Bundes- und Staatsstraßen dramatisch. So wurden in ganz Sachsen im Jahr 2017 nur noch rund […]

Auszüge Kreistagswahlprogramm von 2014

Demografie

Die demografische Entwicklung gerade in unserem ländlich geprägten Raum reicht in alle Bereiche hinein. D.h. auch, dass man beim Gegensteuern alles von allen Seiten kreativ
betrachten muss. Wir brauchen endlich ein vorausschauendes Demografie-Management im ländlichen Raum, nicht ein Management, dass die Landflucht noch zur Endgültigkeit erhebt, wie z.B. in der bisherigen Schulpolitik, den unzureichenden Konzepten im öffentlichen Personennahverkehr, in der Wohnraumpolitik.
Das Demografie-Management muss Erfragung der Wünsche, Vorstellung und Ideen der Einwohner über die Entwicklung von Aktivitäten auf allen Ebenen und allen Altersgruppen
umfassen.
Wir wollen uns für Projekte bzgl. eines Mehrgenerationenwohnens stark machen, ebenso für die Entwicklung von Formen von Wohngemeinschaften für junge Leute.
Altersgerechtes Wohnen sollte nicht losgelöst von jungen Wohnformen etabliert werden, sondern in der Nähe von Kindereinrichtungen oder Schulen, um ein Miteinander zu
ermöglichen. Das demografische Management muss in den Verwaltungen und Räten als Schwerpunktthema durchgesetzt werden und sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen. Beschlüsse sollten eine Folgebetrachtung für die Demographie enthalten. Kreative Ideen, um Jung und Alt zueinander zubringen sind zu fördern. Beispiele sind hier Babysitterdienste oder Abholdienste. Eine Ansiedlungsoffensive für Innenbereiche in den Kommunen sollte entwickelt werden. Unter dem Motto ́ Junge Familien kaufen alte Häuser ́ wird damit drohendem Leerstand entgegengewirkt. Auf Kreis–und kommunaler Ebene sind parallel Programme für eine finanzielle Unterstützung zu entwickeln. Z. B. können Gutachterkosten für notwendige Baumaßnahmen gefördert werden, damit die potentiellen Käufer Planungssicherheit haben.
Weitere Zuschüsse können an die Anzahl der Kinder der Familie gekoppelt sein. Für uns hat Agieren vor Reagieren Priorität, wir wollen mit regionalen Kreisläufen in
Wirtschaft und Landwirtschaft die Möglichkeiten des Lebens weitab der favorisierten Zentren ermöglichen und fördern und das kreative Potential der Bevölkerung anregen und nutzen.