++++ Annahme von Althandys bei dieser Veranstaltung – Referent Rocco  Buchta ist der Projektleiter der Renaturierungsaktion an der Unteren Havel, wohin 1,60 € pro Handy über den NABU gehen ! ++++

Das Tafelsilber Nordsachsens – Biosphärenreservatsschutz an der Alten Elbe Mockritz und Döbern ?

Die Elbe ist einer der letzten naturnahen Flüsse ein Deutschland.

In allen Anrainerbundesländern gibt entlang des Flusses Elbe den Biosphärenreservatsschutz. Nur Sachsen hat sich bisher daran nicht beteiligt.

Wir möchten ein Kleinod der Elbelandschaft mit den Altarmen um Möckritz / Döbern kennen lernen.

Außerdem soll mit Rocco Buchta aus Brandenburg und den Anwohnern über die Erfahrungen vom Leben an einer naturnahen, vom Tourismus erschlossenen Flusslandschaft diskutieren werden.

Wie haben sich die Orte in solchen Gebieten entwickelt? Welche Kompromisse sind mit und für die Landwirtschaft nötig? Worauf ist bei der Entwicklung eines sanften Tourismus im Gebiet zu achten? Welche Chancen entstehen dadurch? Was bringt es den Einwohnern der Region? Welche Einschränkungen werden damit kommen?

Alle Freunde,Anwohner und Nutzer der der Elblandschaft sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet, außer bei Starkregen, im Freien statt. Wir bitten deshalb um angepasste Kleidung.

Es können an diesem Abend alte Handy mit Zubehör abgegeben werden. Diese werden einer Aktion des NaBu zugeführt, wodurch dieser 1,60 € pro Handy erhält. Damit wird die Renaturierung der Unteren Havel unterstützt – ein Projekt, das Referent Rocco Buchta begleitet.

Termin: 19. September 2018, 18.00 Uhr

Treffpunkt: Gasthof Döbern Zur Alten Elbe 4 04889 Elsnig OT Döbern

Podiumsgäste:

Nicole Sieck, Landschaftspflegeverband Torgau – Oschatz e.V., Projekt­koordinatorin Netzstelle Natura 2000

Rocco Buchta, Institutsleiter NABU Institut für Fluss- und Auenökologie

Moderation: Wolfram Günther Mitglied des sächs. Landtages für Bündnis 90 / Die Grünen

 

 

Das Foto gehört zum  insolventen Biomassekraftwerk Delitzsch, auf dessen Gelände eine riesiger Kraftwerksschlackhaufen lagert – eines von vielen, seit Anfangder 90-er Jahre ungeklärten Delitzscher Müllproblemen – siehe auch www.pro-demokratie.com

Zschocke: Wurden die Spezialisten der Analytischen Taskforce (ATF) aus Leipzig eingesetzt, um die Freisetzung gesundheitsgefährdende Stoffe zu messen?….

Dresden. Der Brand in der Delitzscher Recyclinganlage reiht sich ein in eine Reihe großer Brände und einige kleinere Brandereignisse in Müll- und Recyclinganlagen in Sachsen. In den letzten Jahren hat es dort im Schnitt ein- bis zweimal pro Monat gebrannt. In jedem zweiten Fall wurde keine Ursache ermittelt. Das geht aus den Antworten von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf zwei kleine Anfragen des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke (GRÜNE) aus den Jahren 2015 und 2017 hervor.

„Umweltminister Schmidt muss die Unternehmen beim Bau von sicheren, eingehausten Lagern mit automatischer Anlagenüberwachung beraten und finanziell unterstützen“, fordert Zschocke, abfallpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. „Es gibt technische Möglichkeiten, z.B. mit Sensoren, die Wärmenester identifizieren um Brandherde im Keim zu ersticken.“

„Welche Schadstoffe haben die Luft verpestet? Wurden die Spezialisten der Analytischen Taskforce (ATF) aus Leipzig eingesetzt, um die Freisetzung gesundheitsgefährdende Stoffe zu messen?“, will der Abgeordnete vom Minister wissen und hat zum aktuellen Brand in Delitzsch eine Kleine Anfrage an die Staatsregierung gestellt. Denn Abfallbrände setzen regelmäßig einen Cocktail gesundheitsgefährdender Stoffe frei. Bisher wurde aber die Task Force auch bei tagelangen Bränden in sächsischen Müllbetrieben nie angefordert.

Dabei wurde bereits im Abfall-Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtages (Abschlussbericht aus dem Jahr 2014) deutlich, dass die Feuerwehren nicht in der Lage sind, Messgeräte in eine Schadstoffwolke hineinzubringen und das Schadstoffe bei Bränden aufgrund ihrer Komplexität nicht eindeutig ermittelt werden können. Das sei Aufgabe der Analytischen Task Force.

„Wie gefährlich war der Brand in Delitzsch? Was war die Ursache? Und was kann daraus für die Zukunft abgeleitet werden?“, lauten weitere Fragen Zschockes.

Zudem will er durch eine weitere Anfrage in Erfahrung bringen, ob die Zahl der Brände in Sachsen endlich zurückgegangen ist. „Mich interessiert auch, ob endlich alle Ursachen ermittelt werden und bessere Vermeidungsmaßnahmen ergriffen wurden. Diese Brandserie muss endlich gestoppt werden.“

>> Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf eine kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke (GRÜNE) ‚Brände in Abfallbehandlungs- und Recyclinganlagen und Deponien seit März 2014‘ (Drs 6/2413):

http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=2413&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=1&dok_id=undefined

>> Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf eine kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke (GRÜNE) ‚Brände in Abfallbehandlungs- und Recyclinganlagen und Deponien seit August 2015‘ (Drs 6/10110):

http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=10110&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=1&dok_id=undefined

Hintergrund (Wortlaut der eingereichten Anfragen):

 

Kleine Anfrage  des Abgeordneten Volkmar Zschocke    Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thema: Gesundheitsgefahren durch Müllbrand bei Brennstoffwerk

der Kreiswerke Delitzsch am 30.7.2018

Auf dem Gelände der Recyclingfirma sind Plastik-Abfälle in Brand geraten. Mehrere

Feuerwehren aus Leipzig und Delitzsch waren im Einsatz. Ein Feuerwehrmann wurde

nach LVZ-Informationen verletzt. Die Bevölkerung in Delitzsch und im Leipziger Norden

sollte auf Grund der massiven Rauchentwicklung die Türen und Fenster geschlossen

halten, da Gesundheitsgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. In der Anlage werden

nach Betreiberangaben hauptsächlich hochkalorische Brennstoffe (Heizwerte > 22000

J/g) für Zementwerke hergestellt. Hier werden neben textilhaltigen Abfällen vor allem

hochkalorische Kunststofffraktionen aus verschiedenen Vorbehandlungsanlagen

eingesetzt.

Fragen an die Staatsregierung:

  1. Was war die Ursache des Brandes und welche Konsequenzen wurden von Betreiberin

und Behörden daraus gezogen?

  1. Gab es Probleme beim Löscheinsatz (zu wenig Löschwasser, schlechter Zugang zum

Brandherd usw.)?

  1. Was genau hat gebrannt (bitte Abfallschlüssel auflisten)?
  2. Wurde die Analytische Taskforce (ATF-CRN) angefordert und wenn nein warum nicht?
  3. Welche Schadstoffe wurden in welcher Konzentration gemessen und welche Gefahr

ging von ihnen aus?

 

Dresden, den 31. Juli 2018

2.  Kleine Anfrage des Abgeordneten Volkmar Zschocke Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thema: Brände in Abfallbehandlungs- und Recyclinganlagen und Deponien seit Juli 2017

Fragen an die Staatsregierung:

  1. Welche Brände von Abfallbehandlungs- und Recyclinganlagen bzw. offenen oder

eingehausten Abfalllagern und Deponien sind der Staatsregierung seit Juli 2017

bekannt geworden (Bitte Angabe des Ortes, der Zeit, der Firma, Brandereignis,

Schadenshöhe und Ursache)?

  1. Welche Erkenntnisse über Brandstiftung und mangelnden Brandschutz liegen der

Staatsregierung bei den seit Juli 2017 bekannt gewordenen Bränden vor?

  1. Bei welchen Anlagen wurden im Rahmen der Überwachung seit Juli 2017 Verstöße

gegen bestehende Brandschutzvorschriften unabhängig von Brandereignissen

festgestellt (Bitte Angabe des Ortes, der Zeit, der Firma, Mangel bzw. Verstoß)?

  1. Welche konkreten Maßnahmen wurden jeweils im Zusammenhang mit den Bränden

bzw. unabhängig von Brandereignissen von Behörden bzw. Gutachtern angeordnet

(bitte Angabe des Ortes, Datum der Forderung und der Umsetzung)?

  1. Bei welchen Bränden wurde die ATF aus Leipzig hinzugezogen?

zu besichtigen zu den Öffnungszeiten  Di 7.30 – 11.30 Uhr  und Donnerstag von 14. – 17.00 Uhr oder Termin vereinbaren unter 0160/ 5574325…

…Claudia Maicher, Mitglied des sächsischen Landtages und kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, lud am 25.05.2018 in das GRÜNE Abgeordnetenbüro in Oschatz zur Karikaturenausstellung ein. Unter dem Thema ´Frauen, Gleichberechtigung und das Problem mit den Männern´ wurden 30 Motive des in Berlin lebenden Karikaturisten Klaus Stuttmann gezeigt. Sie nehmen die gleichstellungspolitischen Herausforderungen der letzten Jahre aufs Korn und zeigen Frauen in der Politik – manchmal derbe, häufig politisch, immer überspitzt. Claudia Maicher sprach bei der Eröffnung auch von ihren Erfahrungen im männlich dominierten oft anthrazit gefärbten Landtag und warum die Frage des Türaufhaltens immer noch eine politische ist. Die Auswahl der relevanten Karikaturen zur Tagespolitik der letzten Jahre von Klaus Stuttmann war dann auch ein Querschnitt zu allen Aspekten – von mächtigen Frauen der Politik, Männern, die sich noch heute schwer tun, Frauen Platz zu machen und Klischees in der allgemeinen Wahrnehmung gegenüber Frauen.

Dass der Künstler der Einladung folgte und nach Oschatz kam erfreute nicht nur die Abgeordnete. Denn er stand allen Gästen Rede und Antwort, z.B. wie er zu seinen Ideen kommt und wie er als Künstler die Weltlage analysiert und bildlich verarbeitet. Er verfolge täglich die aktuellen Nachrichten bei gut recherchierenden Onlineplattformen von großen Tageszeitungen. Anhand der Erkenntnisse fasst er dann ein Thema ins Auge, bei dem er sicher sein kann, dass die Leserinnen und Leser über genügend Hintergrundwissen verfügen, um die Karikatur zu verstehen. Und das klappt auch immer. Er arbeitet für viele Zeitungen, u. a. der heimischen LVZ. Inzwischen sind es ca. 17.000 Bilder, die er digital zeichnet. Ernsthaft bedroht wurde er nur einmal – was ihn vorsichtiger werden ließ. Aber wie gesagt – wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Oder: wer noch lachen kann, findet immer einen Weg.

Windkraftanlagen sind ein heiß diskutiertes Feld. Um Argumente Für und Wider einmal umfassend zu erläutern, bieten Wolfram Günther u.a. umwelt-u. landwirtschaftspolitischer Sprecher und Dr. Gerd Lippold, Sprecher für Technologie, Wirtschaft und Energie in der Grünen Landtagsfraktion eine Diskussion darum an.

Mit vielen fachlichem Hintergrundwissen, Zahlen und Fakten ausgerüstet, stehen Sie am 25.05.2018 um 19.00 Uhr im Hotel Wiesenhof im Schmannewitz, Schulstr. 8,  dem interessierten Bürger Rede und Antwort. Die Moderation übernimmt Malte Reupert, Sprecher des KV Nordsachsen der Grünen.

Am 10. April verstarb unser Mitglied Rudolf Hauck fünfundachtzigjährig. Bis ins hohe Alter von achtzig Jahren war er  für unseren Kreisverband in vorderer Front aktiv. Rudolf hat Lampersdorf zu seiner Wahlheimat gemacht und dort mit seiner Familie gelebt. Über die Grenzen von Lampersdorf hinaus hat er sich für unsere Umwelt und das Bürgerrecht stark gemacht.  Er war ein Christ, der Gottes Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung ernst nahm.  Er war ein Bürgerrechtler, stürmte 1989 mit Freunden die Stasi in Oschatz  und saß  für uns am Runden Tisch. Er war ein engagierter Umweltschützer und ein Förderer der Windkraft in Sachsen. Er fühlte sich verantwortlich, wo andere schwiegen. Er setzte auf „Windkraft gegen Sondermüll“ und war der Motor für diese Bürgerinitiative, die der Region die Augen öffnete, was eine Sondermülldeponie bedeutet. Für mich persönlich, als Kreissprecherin der Grünen, war er ein väterlicher Berater mit politischem  Fingerspitzengefühl. Ich bin Gott dankbar für die Zeit, die ich mit Rudolf Hauck teilen durfte.

Barbara Scheller

 

 

 

 

2014, Rudolf Hauck und der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordsachsen.

Foto: Mattias Schulz, Schildau

Vor mehreren Wochen informierten Bürger am Rande unseres Landkreises die Behörden in Sachsen-Anhalt über einen Umweltskandal.
Ein Landwirt lässt ungeniert Gülle aus seinem Stall in einen Bach laufen, der die Elbe speist. Aufmerksame Bürger bemerken die Straftat und informieren die Umweltbehörde des zuständigen Landratsamtes.  Die Bürger registrierten keine Reaktion des Amtes, über Wochen. Andere Bürger bemerkten den Umweltskandal ebenfalls und nahmen Wasserproben an der Einleitstelle. „Es war sehr unangenehm, sagen die Probenehmer. Man fühlt sich ohnmächtig und im Stich gelassen. Eigentlich sind  wir als Bürger nicht dazu da, die Umweltpolizei zu spielen, aber die Ämter sind für die Bürger nicht wahrnehmbar aktiv geworden.“

Letztendlich ging am 26.2.2018 auch bei den Grünen vom Landkreis Nordsachsen ein Hilferuf ein. Barbara Scheller vom Kreisvorstand der Grünen appelliert an die Behörden in Sachsen-Anhalt. für die Bürger sichtbar aktiv zu werden. Leider können wir über die Landesgrenze nicht rechtlich wirksam aktiv werden. Aber die Machenschaften des Landwirtes und das Wegsehen der Behörden verurteile ich auf das Schärfste. Es ist sehr schade, dass solche vorsätzlichen Umweltsünder eine ganze Branche in Verruf bringen. Trotz der misslichen Umstände möchte ich die Bürger ermutigen, auch weiterhin ein Augenmerk auf unsere Umwelt zu legen. Wir haben nur eine Erde und couragierte Bürger sind keine Nestbeschmutzer, sondern Helden.

 

Am vergangenen Samstag hat sich der Kreisverband von B90/Die Grünen zur Mitgliederversammlung in Eilenburg getroffen. Zu Beginn berichtete die grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar über Hintergründe der zurückliegenden Sondierungsverhandlungen in Berlin und über die kommende Ausschussarbeit der Abgeordneten im Bundestag.

Bevor ein neuer Vorstand gewählt wurde, haben sich die anwesenden Mitglieder bei ihrer langjährigen Vorstandssprecherin Barbara Scheller herzlich für die gute Arbeit bedankt. Nach mehr als 15 Jahren als Parteivorsitzende in Nordsachsen möchte sie aus beruflichen und privaten Gründen gern etwas kürzer treten und die Arbeit an andere Aktive übergeben.

Zum neuen Vorstand wurden die bisherigen Mitglieder Barbara Scheller (Liptitz), Jörg Bornack (Delitzsch), Oliver Gossel (Schkeuditz) und Jens Rühling (Taucha) als Schatzmeister wieder gewählt.

Neuer Vorstandsprecher ist für die nächsten 2 Jahre Malte Reupert aus Dahlen. In den anschließenden Diskussionsrunden wurden insbesondere grünen Themen diskutiert, wie die hohe Baumfällrate in einigen Städten des Landkreises, schlechte Busverbindungen und die mangelnde Unterstützung für Radfahrer und Fußgänger.

Herzlich empfangen wurden auch einige Bürger, die sich für grüne Themen interessieren und nun eine Mitgliedschaft bei B90/Die Grünen anstreben.

…. Die GRÜNE Landtagsfraktion lädt zur Podiumsdiskussion ein…..
Dienstag, 19.09.2017, 19.30 Uhr Bürgerhaus Delitzsch, Securiusstr. 34, Delitzsch…
Laut Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) befindet sich in Sachsen die Hälfte des Grundwassers in einem schlechten chemischen Zustand. Knapp ein Viertel ist zu stark mit Nitrat belastet. Der Grenzwert wird an vielen Stellen deutlich überschritten.
Das gilt auch für die Region um Delitzsch, wie am 14.08.2017 in der LVZ Delitzsch dargestellt wurde, was Untersuchungsergebnisse des VSR Gewässerschutz e. V. anhand von Brunnenwasserproben ergaben.

Zwar ist Nitrat selber sind nicht giftig, es kann jedoch im Körper zu Nitrit und schließlich in Nitrosamine umgewandelt werden, die krebserregend wirken können. Auffällig ist, dass der hohe Nitratgehalt vor allem dort auftritt, wo viel Gülle aus der industriellen Tierhaltung auf die Felder gebracht und mineralischer Dünger in großen Mengen verwendet wird. Wegen steigender Nitratwerte im Grundwasser muss sich Deutschland dem Europäischen Gerichtshof stellen. Die EU-Kommission hat ihre Ankündigung wahr gemacht: Auf 40 Seiten Anklageschrift hat sie die mutmaßlichen Versäumnisse Deutschlands beim Grundwasserschutz aufgelistet. In den letzten Jahren mussten bereits Trinkwasserbrunnen in Sachsen aufgrund von Nitratverschmutzung geschlossen werden. Im Falle der Kontamination müssen die Wasserversorger das Trinkwasser kostenintensiv aufbereiten oder aufwändige Ersatz-Trinkwasserleitung verlegen sowie weitere Investitionen tätigen, wobei die Kosten von den Kunden bezahlt werden müssten.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Problematik der Nitratbelastung und weiterer Fremdstoffe sowie Lösungswege diskutieren.

Der Hydrologe Prof. Dr. Jan Fleckstein wird die Wirkung von Nitrat, dessen Wirkpfade und Transportwege in Boden und Grundwasser erläutern und darlegen unter welchen Umständen es der menschlichen Gesundheit schadet. Dr. Bernhard Wagner wird über die die Zusammenhänge mit der Landwirtschaft, unserer Lebensweise und die Verantwortung von uns allen sprechen.

Podiumsgäste:
Dr. Andreas Musolff, Hydrologe am UFZ Leipzig
Dr. Bernhard Wagner, Geschäftsführer des Wasserguts Canitz GmbH

Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher, GRÜNE-Landtagsfraktion Sachsen

…13.09.2017  Wahlstand Taucha, Markt  09.00 -12.00 Uhr  Unterschriftensammlung für Baumschutz

14.09.2017      Wahlstand Eilenburg,  Markt 10.00 – 12.00 Uhr  Unterschriftensammlung Baumschutz

… 15.09.2017  Wahlstand Bad Düben, Markt,  11.00 – 13.00 Uhr Unterschriftensammlung Baumschutz,  nachmittags Besuch von LEADER-Projekten in der Region mit der Landtagsabgeordneten Dr. Claudia Maicher

… 18.09.2017  VA der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen mit Katja Meier: ´Hat Torgau ein Herz für den Radverkehr?´  mit ADFC – Ulrich Patzer  u.a.

… 19.09.2017   VA der Landtagsfraktion mit Wolfram Günther,  ´Nitrat im Grundwasser – eine unterschätze Gefahr?´  19.30 Uhr Bürgerhaus Delitzsch  Securiusstr. 34