zu besichtigen zu den Öffnungszeiten  Di 7.30 – 11.30 Uhr  und Donnerstag von 14. – 17.00 Uhr oder Termin vereinbaren unter 0160/ 5574325…

…Claudia Maicher, Mitglied des sächsischen Landtages und kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, lud am 25.05.2018 in das GRÜNE Abgeordnetenbüro in Oschatz zur Karikaturenausstellung ein. Unter dem Thema ´Frauen, Gleichberechtigung und das Problem mit den Männern´ wurden 30 Motive des in Berlin lebenden Karikaturisten Klaus Stuttmann gezeigt. Sie nehmen die gleichstellungspolitischen Herausforderungen der letzten Jahre aufs Korn und zeigen Frauen in der Politik – manchmal derbe, häufig politisch, immer überspitzt. Claudia Maicher sprach bei der Eröffnung auch von ihren Erfahrungen im männlich dominierten oft anthrazit gefärbten Landtag und warum die Frage des Türaufhaltens immer noch eine politische ist. Die Auswahl der relevanten Karikaturen zur Tagespolitik der letzten Jahre von Klaus Stuttmann war dann auch ein Querschnitt zu allen Aspekten – von mächtigen Frauen der Politik, Männern, die sich noch heute schwer tun, Frauen Platz zu machen und Klischees in der allgemeinen Wahrnehmung gegenüber Frauen.

Dass der Künstler der Einladung folgte und nach Oschatz kam erfreute nicht nur die Abgeordnete. Denn er stand allen Gästen Rede und Antwort, z.B. wie er zu seinen Ideen kommt und wie er als Künstler die Weltlage analysiert und bildlich verarbeitet. Er verfolge täglich die aktuellen Nachrichten bei gut recherchierenden Onlineplattformen von großen Tageszeitungen. Anhand der Erkenntnisse fasst er dann ein Thema ins Auge, bei dem er sicher sein kann, dass die Leserinnen und Leser über genügend Hintergrundwissen verfügen, um die Karikatur zu verstehen. Und das klappt auch immer. Er arbeitet für viele Zeitungen, u. a. der heimischen LVZ. Inzwischen sind es ca. 17.000 Bilder, die er digital zeichnet. Ernsthaft bedroht wurde er nur einmal – was ihn vorsichtiger werden ließ. Aber wie gesagt – wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Oder: wer noch lachen kann, findet immer einen Weg.

Windkraftanlagen sind ein heiß diskutiertes Feld. Um Argumente Für und Wider einmal umfassend zu erläutern, bieten Wolfram Günther u.a. umwelt-u. landwirtschaftspolitischer Sprecher und Dr. Gerd Lippold, Sprecher für Technologie, Wirtschaft und Energie in der Grünen Landtagsfraktion eine Diskussion darum an.

Mit vielen fachlichem Hintergrundwissen, Zahlen und Fakten ausgerüstet, stehen Sie am 25.05.2018 um 19.00 Uhr im Hotel Wiesenhof im Schmannewitz, Schulstr. 8,  dem interessierten Bürger Rede und Antwort. Die Moderation übernimmt Malte Reupert, Sprecher des KV Nordsachsen der Grünen.

Am 10. April verstarb unser Mitglied Rudolf Hauck fünfundachtzigjährig. Bis ins hohe Alter von achtzig Jahren war er  für unseren Kreisverband in vorderer Front aktiv. Rudolf hat Lampersdorf zu seiner Wahlheimat gemacht und dort mit seiner Familie gelebt. Über die Grenzen von Lampersdorf hinaus hat er sich für unsere Umwelt und das Bürgerrecht stark gemacht.  Er war ein Christ, der Gottes Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung ernst nahm.  Er war ein Bürgerrechtler, stürmte 1989 mit Freunden die Stasi in Oschatz  und saß  für uns am Runden Tisch. Er war ein engagierter Umweltschützer und ein Förderer der Windkraft in Sachsen. Er fühlte sich verantwortlich, wo andere schwiegen. Er setzte auf „Windkraft gegen Sondermüll“ und war der Motor für diese Bürgerinitiative, die der Region die Augen öffnete, was eine Sondermülldeponie bedeutet. Für mich persönlich, als Kreissprecherin der Grünen, war er ein väterlicher Berater mit politischem  Fingerspitzengefühl. Ich bin Gott dankbar für die Zeit, die ich mit Rudolf Hauck teilen durfte.

Barbara Scheller

 

 

 

 

2014, Rudolf Hauck und der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordsachsen.

Foto: Mattias Schulz, Schildau

Vor mehreren Wochen informierten Bürger am Rande unseres Landkreises die Behörden in Sachsen-Anhalt über einen Umweltskandal.
Ein Landwirt lässt ungeniert Gülle aus seinem Stall in einen Bach laufen, der die Elbe speist. Aufmerksame Bürger bemerken die Straftat und informieren die Umweltbehörde des zuständigen Landratsamtes.  Die Bürger registrierten keine Reaktion des Amtes, über Wochen. Andere Bürger bemerkten den Umweltskandal ebenfalls und nahmen Wasserproben an der Einleitstelle. „Es war sehr unangenehm, sagen die Probenehmer. Man fühlt sich ohnmächtig und im Stich gelassen. Eigentlich sind  wir als Bürger nicht dazu da, die Umweltpolizei zu spielen, aber die Ämter sind für die Bürger nicht wahrnehmbar aktiv geworden.“

Letztendlich ging am 26.2.2018 auch bei den Grünen vom Landkreis Nordsachsen ein Hilferuf ein. Barbara Scheller vom Kreisvorstand der Grünen appelliert an die Behörden in Sachsen-Anhalt. für die Bürger sichtbar aktiv zu werden. Leider können wir über die Landesgrenze nicht rechtlich wirksam aktiv werden. Aber die Machenschaften des Landwirtes und das Wegsehen der Behörden verurteile ich auf das Schärfste. Es ist sehr schade, dass solche vorsätzlichen Umweltsünder eine ganze Branche in Verruf bringen. Trotz der misslichen Umstände möchte ich die Bürger ermutigen, auch weiterhin ein Augenmerk auf unsere Umwelt zu legen. Wir haben nur eine Erde und couragierte Bürger sind keine Nestbeschmutzer, sondern Helden.

 

Am vergangenen Samstag hat sich der Kreisverband von B90/Die Grünen zur Mitgliederversammlung in Eilenburg getroffen. Zu Beginn berichtete die grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar über Hintergründe der zurückliegenden Sondierungsverhandlungen in Berlin und über die kommende Ausschussarbeit der Abgeordneten im Bundestag.

Bevor ein neuer Vorstand gewählt wurde, haben sich die anwesenden Mitglieder bei ihrer langjährigen Vorstandssprecherin Barbara Scheller herzlich für die gute Arbeit bedankt. Nach mehr als 15 Jahren als Parteivorsitzende in Nordsachsen möchte sie aus beruflichen und privaten Gründen gern etwas kürzer treten und die Arbeit an andere Aktive übergeben.

Zum neuen Vorstand wurden die bisherigen Mitglieder Barbara Scheller (Liptitz), Jörg Bornack (Delitzsch), Oliver Gossel (Schkeuditz) und Jens Rühling (Taucha) als Schatzmeister wieder gewählt.

Neuer Vorstandsprecher ist für die nächsten 2 Jahre Malte Reupert aus Dahlen. In den anschließenden Diskussionsrunden wurden insbesondere grünen Themen diskutiert, wie die hohe Baumfällrate in einigen Städten des Landkreises, schlechte Busverbindungen und die mangelnde Unterstützung für Radfahrer und Fußgänger.

Herzlich empfangen wurden auch einige Bürger, die sich für grüne Themen interessieren und nun eine Mitgliedschaft bei B90/Die Grünen anstreben.

…. Die GRÜNE Landtagsfraktion lädt zur Podiumsdiskussion ein…..
Dienstag, 19.09.2017, 19.30 Uhr Bürgerhaus Delitzsch, Securiusstr. 34, Delitzsch…
Laut Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) befindet sich in Sachsen die Hälfte des Grundwassers in einem schlechten chemischen Zustand. Knapp ein Viertel ist zu stark mit Nitrat belastet. Der Grenzwert wird an vielen Stellen deutlich überschritten.
Das gilt auch für die Region um Delitzsch, wie am 14.08.2017 in der LVZ Delitzsch dargestellt wurde, was Untersuchungsergebnisse des VSR Gewässerschutz e. V. anhand von Brunnenwasserproben ergaben.

Zwar ist Nitrat selber sind nicht giftig, es kann jedoch im Körper zu Nitrit und schließlich in Nitrosamine umgewandelt werden, die krebserregend wirken können. Auffällig ist, dass der hohe Nitratgehalt vor allem dort auftritt, wo viel Gülle aus der industriellen Tierhaltung auf die Felder gebracht und mineralischer Dünger in großen Mengen verwendet wird. Wegen steigender Nitratwerte im Grundwasser muss sich Deutschland dem Europäischen Gerichtshof stellen. Die EU-Kommission hat ihre Ankündigung wahr gemacht: Auf 40 Seiten Anklageschrift hat sie die mutmaßlichen Versäumnisse Deutschlands beim Grundwasserschutz aufgelistet. In den letzten Jahren mussten bereits Trinkwasserbrunnen in Sachsen aufgrund von Nitratverschmutzung geschlossen werden. Im Falle der Kontamination müssen die Wasserversorger das Trinkwasser kostenintensiv aufbereiten oder aufwändige Ersatz-Trinkwasserleitung verlegen sowie weitere Investitionen tätigen, wobei die Kosten von den Kunden bezahlt werden müssten.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Problematik der Nitratbelastung und weiterer Fremdstoffe sowie Lösungswege diskutieren.

Der Hydrologe Prof. Dr. Jan Fleckstein wird die Wirkung von Nitrat, dessen Wirkpfade und Transportwege in Boden und Grundwasser erläutern und darlegen unter welchen Umständen es der menschlichen Gesundheit schadet. Dr. Bernhard Wagner wird über die die Zusammenhänge mit der Landwirtschaft, unserer Lebensweise und die Verantwortung von uns allen sprechen.

Podiumsgäste:
Dr. Andreas Musolff, Hydrologe am UFZ Leipzig
Dr. Bernhard Wagner, Geschäftsführer des Wasserguts Canitz GmbH

Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher, GRÜNE-Landtagsfraktion Sachsen

…13.09.2017  Wahlstand Taucha, Markt  09.00 -12.00 Uhr  Unterschriftensammlung für Baumschutz

14.09.2017      Wahlstand Eilenburg,  Markt 10.00 – 12.00 Uhr  Unterschriftensammlung Baumschutz

… 15.09.2017  Wahlstand Bad Düben, Markt,  11.00 – 13.00 Uhr Unterschriftensammlung Baumschutz,  nachmittags Besuch von LEADER-Projekten in der Region mit der Landtagsabgeordneten Dr. Claudia Maicher

… 18.09.2017  VA der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen mit Katja Meier: ´Hat Torgau ein Herz für den Radverkehr?´  mit ADFC – Ulrich Patzer  u.a.

… 19.09.2017   VA der Landtagsfraktion mit Wolfram Günther,  ´Nitrat im Grundwasser – eine unterschätze Gefahr?´  19.30 Uhr Bürgerhaus Delitzsch  Securiusstr. 34

 

Barbara Scheller: „Man kann anderer Meinung sein als Frau Merkel, dass bin ich auch, trotzdem ist es eine Frage des Anstandes, dass man Andere ausreden lässt.“