Leider müssen wir aufgrund der schlechten Wettervorhersage für den kommenden Sonntag 11.Mai unsere geplante Radtour zu den nördlichen Ortsteilen von Schkeuditz um eine Woche verschieben. Neuer Start ist der 18.Mai 10 Uhr an der Altscherbitzer Kirche. Weiter geht es dann nach Freiroda, Glesien, über Gerbisdorf an den Schladitzer See und über Hayna/Radefeld zurück nach Schkeuditz. Für geübte Radfahrer ist diese 40km-Tour sicher kein Problem, aber auch kürzere Teilstrecken sind natürlich möglich. Informationen auch unter 034204 704669

bortewitz von Süden GuelletransportvisionEs ist nicht das erste Mal, dass bekannt wird, dass Gülletourismus fest eingeplant ist. Die Anhörung im Genehmigungsverfahren der Umnutzung zur Schweinezuchtanlage Bortewitz hat es wieder an die Öffentlichkeit gebracht, dass Gülle Kilometer weit gefahren wird, ehe sie auf einem Feld wieder in den Stoffkreislauf eingebracht wird.
„Die Gülle aus der Schweinezuchtanlage werde deshalb mindestens zehn Kilometer entfernt, im Raum Schöna, Wildschütz, Kobershain ausgebracht“, berichtet die OAZ. Alles super für die Schmannewitzer? Oder doch nicht? Es bleibt die Frage: Wo landet die Gülle, die in Großwig, Doberschütz, Langenreichenbach, Staupitz, Luppa, Liebschützberg, Dahlen… produziert wird.
Leider werden die Betroffenen in Bortewitz und Schmannewitz das nicht erfahren, denn dieser Sachverhalt wird im Genehmigungsverfahren nicht betrachtet. Es geht im Genehmigungsverfahren nur um den Einzelfall Bortewitz. Es läuft alles nach Recht und Gesetz. Ob diese Gesetze die Bürger wirklich vor Schaden schützen, möchte ich in Zweifel ziehen.
Die sächsische Agrarpolitik im Bereich Landwirtschaft muss Frank Kupfer verantworten. Die Grünen fordern seit Langem eine Umkehr zur nachhaltigen Landwirtschaft. Billiges Schweinefleisch müssen immer einige teuer bezahlen. In diesem Fall sind das möglicherweise die Schmannewitzer und ihre Gäste.

Mitglieder der Bürgerinitiative Gegenlärm und Kandidaten von Bündnis 90/ Die Grünen für die Stadtratswahl in Schkeuditz haben neue Pläne zur Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle entdeckt. Ohne Information der Öffentlichkeit oder der betroffenen Städte Schkeuditz und Leipzig plant der Flughafen ein 80 Hektar großes Gewerbegebiet in unmittelbarer Umgebung des Schkeuditzer Stadtteils Modelwitz und Leipzigs Ortsteil Lützschena.

In einer Ausschreibung, die die besorgten Bürger vorliegen haben, heißt es: „Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH beabsichtigt ein vorhandenes Areal von ca. 80 ha für die Ansiedlung von Gewerbe, insbesondere von Aircargo-Umschlagszentren, Flugzeugwartung- und Service, flughafen-, als auch logistik- bzw. automotiveorientierte Unternehmen… zu entwickeln“

Wird hier heimlich versucht ein Gelände für die Ansiedlung von Fedex oder für ein Flugzeugwerk der Wolga-Dnepr-Gruppe zu schaffen? Und wie kann Flugzeugwartung und -service angesiedelt werden, wenn dort kein Zugang zu den Rollwegen existiert. Die Verbindung dazu kann aber durch eine noch unbeplante Ackerfläche erfolgen, natürlich wird der Flughafen bestreiten, dies je ins Auge gefasst zu haben. Vor Jahren wurde dort schon einmal versucht eine Fläche für weitere 48 Flugzeug-Stellplätze zu schaffen, nur durch starken Bürgerprotest wurde diese Erweiterung erstmal abgeblasen.

Vielleicht sind es auch wieder nur einige Millionen Steuergelder die in den Sand gesetzt werden sollen, wie beim Frachtbahnhof oder der nicht genutzten dritten Rollbahn über die Autobahn.

Wann endlich wird der Flughafen akzeptieren, das eine Erweiterung in unmittelbarer Wohnnähe nicht erfolgen kann, wir Anwohner der lärmgeplagten Orte um den Flughafen sind es leid für wahnwitzige Pläne eines Herrn Kopp (Geschäftsführer Flughafen GmbH und Holding) unsere Gesundheit und die unserer Kinder aufs Spiel zu setzen. Wir hoffen, dass die Genehmigungsbehörde in Leipzig, dem Treiben ein Ende setzten wird, aber die möglichen Gewerbesteuereinnahmen werden auch hier wieder eine höhere Wertung haben, als die Interessen der geplagten Anwohner.

Petstraathoffra Würdig, Tierschützerin Stadtratskandidatin in Bad Düben und Kreistagskandidatin kritisiert die Sauenanlage in Wellaune. „Die Tiere würden in Kastenställen gehalten, auf kleinstem Raum“, fasst die Delitzscher Zeitung am 26.4.2014 ein öffentliches Statement der Dübenerin zusammen. „Die Politik müsse diesbezüglich für Veränderungen sorgen, doch die tut sich schwer“ schreibt die Zeitung weiter. Die Besucher der Veranstaltung sprachen von Lobbyismus und einer starken Macht, die Konzerne wie Straathof ausübten.

Uta Schmidt

Die Oschatzerin Uta Schmidt bringt es auf den Punkt: Frank Kupfer schmückt sich mit fremden Federn.  Nicht der Minister oder die CDU, sondern die EU stellt Geld für Region bereit. (Quelle: OAZ 22.4.2014)

paltzhalter homepageBeim Druck der Wahlzettel und der amtlichen Bekanntmachung der Kandidaten in Delitzsch hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Margrit Schaffer wurde auf den Listen mit einem R zu wenig als Margit gedruckt. Die Grüne Kandidatin verzichtet in Absprache mit Ihrer Ortgruppe auf eine Korrektur des Fehlers.  Sie möchte der Stadt Delitzsch die Kosten für den Neudruck der Wahlbekanntmachung und der Wahlzettel ersparen. Nach Angaben der Stadt wären durch den Neudruck Kosten in Höhe von 1000€ entstanden.

Der Oschatzer Grünen-Stadtrat David Pfennig, Mitglied der Oschatzer Gilde, gehörte zu den Akteuren des  6. Oschatzer Gildetages. Bei Maurermeister David dürfen selbst die Kleinsten zur Kelle greifen und mit Lehm und echten Steinen ihr  Bauwerk errichten.   Die Oschatzer Gilde ist ein loser Zusammenschluss von 15 Handwerkern und Dienstleistern, die Arbeiten rund ums Thema Bauen, Sanieren und Renovieren anbieten.

Unser Kandidat für den Stadtrat in Schildau-Belgern Matthias Schulze äusert in einem Interview mit der Torgauer Zeitung seinen Unmut über das Vorgehen der Verwaltung beim Umbau des Ratskeller. Ohne Gesamtnutzungskonzept für das Rathaus werden Schnellschüsse gemacht, nur um Fördergelder abzufassen. Es wird eine touristische Anlaufstelle mit angeschlossener Bibliothek geschaffen, obwohl auch andere Möglichkeiten sinnvoll wären. Die Stadträte erfahren es erst nachdem der Umbau weit fortgeschritten ist und die Bürgerschaft wird gar nicht informiert.  Sogar ein eventueller Pächter des Ratskellers wird verprellt, mit dem Hinweis, dass die Räumlichkeiten ohnehin umgenutzt werden. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt der Stadtrat noch gar nicht informiert…

Rückblick 2010: Die Elterninitiative der Grundschule Hof hat Eltern, Bürger und Politiker aufgefordert die Montagsdemonstrationen gegen den Mitwirkungsentzug der ersten Klasse zu unterstützen. Die Regionalgruppe Oschatz von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt diese Initiative. An den ersten vier Terminen waren jeweils Grüne vor Ort.  Der kleine grüne Drachen verteilte Süßigkeiten an die Jüngsten unter den Demonstranten.

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Auch an den folgenden Montagen waren die Grünen mit vor Ort, um für die Kinderrechte kämpfen.  Barbara Scheller weiß aus eigenen Erfahrungen in Mahlis zu berichten, wie nachteilig eine Grundschulschließung sich auf die Entwicklung eines Ortes auswirkt.

Die Grüne Kreissprecherin Barbara Scheller war mit weiteren Vertretern der Elternschaft und des Gemeinderates im Juli 2010 zur Übergabe von 4300 Unterschriften beim Kultusministerium in Dresden.

2010 hat man im Kultusministerium abgeblockt, das Verwaltungsgericht gegen die Kinder entschieden und die CDU des Landkreises gekuscht. Verlierer waren Kinder Es begann für die „Hofer Schulanfänger“ eine Grundschulzeit mit Taxischulweg, langen Schultagen und der täglichen Reise nach Oschatz. Die Wellen in Presse, Rundfunk und Fermsehen schlugen hoch. Viele Bürger brachten ihre Empörung über die Schulbehörde zum Ausdruck. Diese hatte die Kinder einer ganzen Klasse wegen eines nicht im Schulbezirk wohnenden, aber für die Schlossschule angemeldeten Kindes auf die tägliche reise nach Oschatz geschickt.

Letztlich hat der breite Protest hat vielleicht doch dazu beigetragen, dass Schlossschule Hof weiterhin die Grundschule der Gemeinde  Naundorf ist. Es bleibt festzustellen,  dass das Recht einer Gemeinde eine Grundschule zu betreiben im Sächsischen Schulgesetz verankert werden muss. Erst dann haben junge Familien, die sich im ländlichen Raum ansiedeln wollen eine planbare Grundschulzeit für ihre Kinder. Es wäre ein kleiner Baustein für die Zukunft der vom  demografischen Wandel betroffenen Landgemeinden.

 

Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Annekathrin Giegengack bestätigt Vermutung: Förderschulsystem im Landkreis Nordsachsen ist in kompletter Schieflage. Frau Giegengack stelt fest: „Krasse Unterbesetzung bei den Schwächsten“

An Hand einer Kleinen Anfrage der GRÜNEN-Landtagsfraktion wird deutlich, dass es erhebliche Probleme bei der Abdeckung des so genannten Grundbereiches im Landkreis Nordsachsen gibt.


Besonders betroffen sind die Förderschulen, aber auch an einigen Berufsschulzentren ist kein lehrplanmäßiger Unterricht möglich. In Zahlen heißt das, in 6 von 7 Förderschulen im Landkreis Nordsachsen ist der Grundbereich, der Unterricht nach Stundentafel, nicht mehr abgedeckt. Nur noch eine Fördereinrichtung im Landkreis verfügt über ausreichend Personal, um regulären Unterricht zu halten.

grüner stuhl

Traurige Spitzenreiter sind die Schulen für geistig Behinderte, insbesondere die „Karl-Neumann-Schule“ Eilenburg mit einer Abdeckung des Grundbereichs von nur noch 81 Prozent, die Fröbelschule Rödgen in Delitzsch mit 88 Prozent und die Schule für geistig Behinderte in Oschatz mit 96 Prozent. „Bei den Bemühungen um inklusive Beschulung von Kindern mit Behinderung an Regelschulen, dürfen die Kinder, die weiter die Förderschulen besuchen nicht auf der Strecke bleiben. Wie sozial ein Staat wirklich ist, entscheidet sich an seinem Umgang mit den Schwächsten“, sagt Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion.

Auch die Beruflichen Schulzentren in Sachsen haben mit planmäßigem Unterrichtsausfall zu kämpfen. So weisen die Berufsschulzentren „Dr. Herrmann Schulze“ Delitzsch (93 Prozent), das BSZ in Schkeuditz (94 Prozent) und das BSZ „Rote Jahne“ in Eilenburg (96 Prozent) bereits größere Lücken im Grundbereich auf, die nicht mehr kompensiert werden können. Mittelschulen und Gymnasien sind bislang kaum vom unzureichenden Unterrichtsangebot betroffenen. Kann hier der Grundbereich nicht voll abgedeckt werden, stehen zumeist Lehrerstunden im Ergänzungsbereich zu Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag 29.5.2013

Hintergrund:

Kleine Anfrage BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadt Leipzig, Landkreis Leipzig, Nordsachsen, Görlitz und Bautzen (Drs. 5/11699)

Mehr infos über Anne Vetter, stellv. Pressesprecherin Tel. 0351-493 48 11, mobil 0174-238 76 39, gruene-presse@slt.sachsen.de