Ist die Dahlener Heide „unentdecktes Tafelsilber“? Darüber diskutierten am Montagabend auf Einladung des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Touristiker und Politiker im Schmannewitzer Ferienhotel „Wiesenhof“. Zwar gebe es eine lange Tradition als Feriengebiet, aber dennoch kämen nicht so viele Gästen wie in die Dübener Heide oder zum Elbradweg, so die Ausgangslage. „Wir haben auf gewissen Strecken noch Nachholbedarf“, stellte Moderatorin Barbara Scheller, Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis 36, fest.

Wertschöpfung für Bevölkerung

Eine Situation, die Rocco Buchta nur zu gut kennt. Er hat den Nationalpark Westhavelland mit aufgebaut, in einer Region, in der vor 25 Jahren nicht besonders viel los war. „Heute ist das Havelland eine der bekanntesten Reiseregionen mit seit Jahren wachsenden Besucherzahlen“, bilanzierte er. Dass man dabei auch immer den Nutzen für die Bevölkerung im Blick haben müsse, unterstrich Thomas Kleppel, Leiter des Naturparks Dübener Heide. „Tourismus ist ein Mittel zum Zweck für die Lebensqualität der Bevölkerung.“ Wenn man Radwege bauen und Gastronomie entwickeln wolle, müsse immer die Frage „Was hilft es den Leuten vor Ort?“ beantwortet werden.

Personal fehlt für Angebote

Claudia Großert hat als Inhaberin des „Wiesenhofs“ langjährige Erfahrung beim Entwickeln von Angeboten für Touristen. Mittlerweile habe man sich am Markt durchgesetzt und viele zufriedene Gäste, doch nun gibt es ein neues, drängendes Problem: „Wir sind an dem Punkt, wo sich alles zurückentwickelt, weil wir die Angebote mit dem vorhandenen Personal nicht mehr aufrecht erhalten können.“ Erste Häuser hätten bereits schließen müssen, weil Personal fehle und man dem Ansturm der Gäste nicht mehr gerecht werden könne. „Wozu soll ich noch Tourismus entwickeln, wenn mir das Personal fehlt?“ brachte sie es auf den Punkt. „Dass Arbeitskräfte fehlen, höre ich auch von Handwerkern oder Dienstleistern“, bestätigte Barbara Scheller.

Jugendliche ohne Abschluss

Gerade in diesem Zusammenhang sei es nicht nachzuvollziehen, dass man das Potenzial der Zuwanderung nicht nutze: „Es ist schade, wenn die Leute in Heimen sitzen, die Wand anstarren und nicht arbeiten dürfen.“ Wolfram Günther, grüner Spitzenkandidat zur Landtagswahl, verwies darauf, dass immerhin acht Prozent der Jugendlichen in Sachsen keinen Abschluss haben. „Das können wir uns schlichtweg nicht leisten“, kritisierte er. Damit auch junge Menschen in ländliche Regionen kommen, hier arbeiten und Verantwortung übernehmen, müssten diese attraktiv sein. Dazu gehöre etwa schnelles Internet und gute Infrastruktur.

Ortsdurchfahrt bleibt Dauerbrenner

Bei letzterem Punkt stöhnten die Schmannewitzer unter den Zuhörern auf. Grund: Seit über 25 Jahren warte man auf die Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Von einer Umgehung, die das Heidedorf entlasten könnte, ganz zu schweigen. „Wir brauchen gute Straßen und Radwege, da muss man auch mal in die Natur eingreifen“, so eine Forderung aus dem Publikum. Dagegen wehre man sich gegen den geplanten Bau der Rettungswache in der Wiesenaue und dagegen, dass im Regionalentwicklungsplan die Umgebung als Gebiet für Windräder ausgewiesen ist – beides verschandele die Dahlener Heide und laufe dem Tourismus zuwider.

Diskussion um Windräder

„Wir alle brauchen Strom, das gehört zur Ehrlichkeit dazu“, entgegnete Wolfram Günther. Die Zukunft der Dahlener Heide werde sich nicht daran festmachen, ob hier ein Windrad steht. Aber: „Sie haben ein Recht, bei der Planung genau hinzuschauen“, meinte er mit Blick auf die Beteiligung. „Wir waren uns alle einig, dass im Naturpark Dübener Heide kein Windrad gebaut wird“, blickte Thomas Klepel zurück, „und da die Kommunen ein Mitspracherecht bei der Planung haben, hat das geklappt.“

Mit Naturpark-Idee gescheitert

Mit der Idee, die Dahlener Heide zum Naturpark zu machen, sei man in den 1990er-Jahren „kläglich gescheitert“, musste Karl-Heinz Trudel, Stadtrat aus Schmannewitz, eingestehen. „Damals fehlte das Interesse des Kreises und jemand, der das mit aller Macht vorangetrieben hat.“ Insgesamt sei man touristisch vor 15 Jahren schon einmal besser aufgestellt gewesen. Deutlich besser als heute: „Wir sind bestimmt der einzige Erholungsort, der keinen Spielplatz hat. Da fehlt der Wille der Stadt“, sagte er. Dahlen sei leider eine sehr träge Kommune, beschrieb Claudia Großert ihre Erfahrungen. So würden selbst einfachste Dinge wie zusätzliche Bänke im Ort fehlen, auf denen sich vor allem ältere Gäste, die nicht mehr gut zu Fuß sind, ausruhen könnten.

Dennoch entwickle sich immer wieder Neues in der Dahlener Heide, lobte Uta Schmidt und nannte als Beispiel den Holzweg, der jüngst ausgewiesen wurde. „So etwas finde ich fantastisch.“

Von Jana Brechlin

Wolfram Günther, Spitzenkandidat Bündnis 90 / Die Grünen  in  Sachsen

Barbara Scheller  Direktkandidatin Wahlkreis 36  Bündnis 90 / Die Grünen

 

Zur Diskussionsveranstaltung zum Thema nächtlicher Fluglärm am 14.8. 2019 in Schkeuditz kamen rund 80 Menschen aus Schkeuditz, Leipzig, Nordsachsen und Sachsen-Anhalt ins Kultur Haus Sonne in Schkeuditz. Sie diskutierten mit Wolfram Günther, Spitzenkandidat der sächsischen Grünen, Katrin Göring-Eckardt (Fraktionsvorsitzende von B90/GRÜNE im Bundestag), Stadt- und Kreisrat Oliver Gossel und Evelyn Hütel und Bert Sander als Mitgliedern der Bürgerinitiativen. Kern des bewegenden Abends war die Frage, wie sich Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit in Einklang bringen lassen. Dem überwiegenden Teil der Anwesenden war klar, dass das Thema der zum Teil gravierenden gesundheitlichen Belastung nicht weiter hintenan stehen darf. Lösungsansätze wie beim hessischen Fraport Lärmobergrenze und Lärmpausen wurden besprochen. Klar wurde, daß vermeintlich rechtliche Fragen oftmals Fragen des politischen Willens sind.

Dazu erklärt Anna Kaleri, Direktkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Nordsachsen 1:

„Mir ist es wichtig, die Themen und Probleme, die Menschen in meinem Wahlkreis unmittelbar betreffen, aufzugreifen und auf die passende politische Umsetzungsebene zu bringen.“

„Die immense und wachsende Zahl an Frachtflügen stellt im Großraum Leipzig/Halle und Nordsachsen eine riesige Herausforderung in Bezug auf Klimaschutz und Gesundheit dar.“

Wolfram Günther, Spitzenkandidat der sächsischen Grünen, umweltpolitischer Sprecher und Sprecher für Landesentwicklung erklärte:

„Die berechtigten Interessen der vom Fluglärm betroffenen Menschen zum Schutz ihrer Gesundheit müssen endlich ernst genommen werden. Den politischen Willen vorausgesetzt, ist es möglich, den nächtlichen Fluglärm spürbar zu reduzieren. Diesen Willen herzustellen, dafür setze ich mich ein.“

Am Freitag ist Anna Kaleri zur Wahlradtour 7 von 12 mit Wahlhelfer*innen per Rad unterwegs nach Kursdorf (devastiert, im Flughafengebiet) – Freiroda – Radefeld  – Hayna  – Schladitzer Bucht – Wolteritz  – Lemsel  – Zschortau

15.8. 2019 19 Uhr im Kulturhaus Torgau

 

Natürlich werden die Bündnisgrünen beim Wahltalk der Torgauer Zeitung im Kulturhaus teilnehmen. Vorab möchte ich all denen einige Zeilen schreiben, die am 15.8. nicht am Forum teilnehmen können.

Als Direktkandidatin der Grünen bin ich, wie die Torgauer Zeitung bereits feststellte: „Eine Frau aus dem Volk“.

Außerdem lege ich als gebürtige Oschatzerin mit Wurzeln im Handwerk, ein Augenmerk darauf, dass jeder Euro, den die öffentlich Hand ausgibt, erst erarbeitet werden muss.

Hier in der Region sind es vorwiegend die kleineren Betriebe, die diese Aufgabe der Gesellschaft tragen.

Mit dem Wahlslogan: EIN GUTES KLIMA FÜR ALLE möchte ich alle ansprechen, die an Zusammenarbeit interessiert sind.

Es bringt uns wenig voran, wenn der Landrat a.D. über „Gutmenschen und Mutmenschen“ fabuliert, ihnen damit gewisse Fähigkeiten abspricht und sie in Schubladen presst.

Ich bin dafür bekannt, Ziele kontinuierlich und zielführend zu verfolgen und Menschen zu begeistern. Bisher habe ich auf der politischen Bühne vorwiegend ehrenamtlich gearbeitet. Mit Freunden habe ich eine Schule gegründet, als die CDU hier vor Ort Schulen abschaffte. Mit einer BI habe ich illegale Müllablagerungen beseitigen lassen und mit einer weiteren BI eine Hühnerfabrik verhindert. Seit drei Jahren sorge ich dafür, dass Flüchtlinge einen Ausbildungsplatz, eine Arbeit und eine Wohnung in der Region bekommen.

Die vor meiner Haustür in Liptitz mit Blaualgen versauerte Seenlandschaft, die vielen entwurzelten und vertrockneten Bäume in der Landschaft sind eine Mahnung an uns, aber auch eine Herausforderung für die Zukunft zugleich.

Sorgen Sie mit mir gemeinsam für die Zukunft unserer Enkel und ein friedliches Miteinander.

Wählen Sie GRÜN!

Barbara Scheller

Katrin Göring-Eckardt zu Besuch in Schkeuditz

Die Fraktionsvorsitzende von B90/GRÜNE im Bundestag nimmt am Mittwoch an einer Diskussion zum Thema Fluglärm teil

Am Mittwoch, den 14. August 2019 lädt BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Nordsachsen interessierte Bürger*innen zur Diskussion „Nächte ohne Fluglärm – Wie lassen sich Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit in Einklang bringen?“ Dazu wird Anna Kaleri, Direktkandidatin für Nordsachsen 1 das Gespräch führen mit Evelyn Hütel als Mitglied einer der Bürgerinitiativen, mit dem Leipziger Stadtrat Bert Sander, dem Schkeuditzer Stadt- und Kreisrat Oliver Gossel, mit Wolfram Günther, Spitzenkandidat der sächsischen Grünen und der Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt.

Dazu erklärt Anna Kaleri, Direktkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Nordsachsen 1:

„Mir ist es wichtig, die Themen und Probleme, die Menschen in meinem Wahlkreis unmittelbar betreffen, aufzugreifen und auf die passende politische Umsetzungsebene zu bringen.“

„Die immense und wachsende Zahl an Frachtflügen stellt im Großraum Leipzig/Halle und Nordsachsen eine riesige Herausforderung in Bezug auf Klimaschutz und Gesundheit dar.“

„Nachtflüge, deren Anzahl noch weiter steigen soll, rauben Menschen seit vielen Jahren den Schlaf. In der Kernnacht von 0 bis 5 Uhr sollte jeder Mensch ungestört Kräfte sammeln können. Natürlich müssen wir das Thema immer auch in Einklang mit Wirtschaft und Arbeitsplätzen bringen.“

Bereits am Nachmittag wird Katrin Göring-Eckardt am Grünen Wahlkampfstand auf dem Rathausplatz anwesend sein, im Anschluss mit Anna Kaleri einen Jugendclub besuchen und Tür-zu-Tür-Wahlkampf machen.

14.8.2019, 19.00 Uhr, Diskussion  „Nächte ohne Fluglärm – Wie lassen sich Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit in Einklang bringen?“, Kulturhaus Sonne, Schkeuditz, Schulstraße 10

 

Neuigkeiten gibt es jetzt auch per Twitter

Folgen Sie uns auf Twitter! @GNordsachsen

Am vergangenen Mittwoch fand das erste Wahlforum für unsere Landtagskandidatin Barbara Scheller im Kreiskulturhaus Torgau statt. Als Direktkandidatin des Wahlkreises 36 eine willkommene Veranstaltung, um sich den Bürgern aus Torgau und Umgebung zu präsentieren.

Während die Kandidatin der AFD die Teilnahme verweigerte und vor dem Kreiskulturhaus kaum wahrnehmbar demonstrierte, stellten sich die restlichen geladenen Gäste den Fragen des Moderators und der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger.

Nach einer kurzen Anmoderation ging es schon los mit einer persönlichen Vorstellung der anwesenden Kandidaten.

Da jeder Gast im Vorfeld die Möglichkeit besaß, durch 2 Klebepunkte die Themenschwerpunkte für das Podium festzulegen, waren auch schnell die Kernthemen ausgewählt. Kaum überraschend kam das Thema „innere Sicherheit“ auf Platz eins.

Vom Polizeigesetzt, über die Einwanderung im Jahr 2015 bis hin zu den Zukunftsaussichten unserer Zivilgesellschaft wurde das Thema ausgiebig von allen Parteien subjektiv dargestellt. Viele Gäste nutzten das 1 Thema, um Fragen an die Teilnehmer des Podiums zu stellen, aber auch um ihren Frust loszuwerden. Leider führte das dazu, dass die Redezeit der Kandidaten darunter litt. So kam es, dass „innere Sicherheit“ deutlich über die Hälfte der angesetzten 2 Stunden vereinnahmte und die weiteren Themen zur Verkehrsanbindung auf dem Land, sowie zur Bildung und Ausbildung in Schulen und Kitas, etwas zu kurz kamen.

Zwischendurch gab es vom Moderator geführte Abstimmungen, die größtenteils in überraschender Einigkeit aller Kandidaten ausfielen. Auch im Diskussionsverlauf innerhalb der Teilnehmer gab es durchweg sachliche Aussagen, ohne sich untereinander anzufeinden.

Vielleicht lag es daran, dass es das erste Aufeinandertreffen in dieser Konstellation war oder die Anwesenden sind sich tatsächlich im Grundsatz einig, was für Sachsen und explizit Nordsachsen wichtig ist.

Wir als Grüne aus Nordsachsen können zusammenfassend überaus glücklich sein mit Barbaras Leistung. Wieder einmal hat sie unter Beweis gestellt, dass sie sehr viel Erfahrung und Abgeklärtheit mitbringt, was gerade in der heutigen Zeit äußerst wichtig ist, um einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen.

Für Barbara war das der krönende Abschluss eines langen Wahlkampftages mit durchweg positiven Ergebnissen, so dass sie unbeschwert den kommenden Veranstaltungen entgegenblicken kann.

Enrico Müller

Enrico Müller und Rico Weiße sind die neue Doppelspitze der Nordsächsischen Grünen.

Der Kreisverband Bündnis90/Die Grünen Nordsachsen hat wieder eine Doppelspitze.

Die Sprecherposten des Kreisverbandes wurden am 29.6. 2019 im E-Werk Oschatz neu vergeben. Nach dem Rücktritt des Sprechers Malte Reupert aus beruflichen Gründen war satzungsgemäß eine Nachwahl von Sprechern notwendig.

Alle Mitglieder haben bis auf eine Stimmenthaltung der gemeinsamen Bewerbung von Rico Weiße und Enrico Müller zugestimmt. „ Ich bin sehr froh, dass wir jetzt, wo der Landtagswahlkampf in die heiße Phase geht, tatkräftige Unterstützung der Sprecher für die drei Direktkandidaten genießen können. Unsere neuen Sprecher sind als Team angetreten und das ist gut so.“, kommentiert Barbara Scheller, selbst Direktkandidatin im Wahlkreis Torgau-Oschatz. „Mit der Wahl der beiden jungen Sprecher ist der Staffelstab an die nächste Generation übergeben“, freut sich Barbara Scheller.

Enrico Müller lebt in Dommitzsch bei Torgau und war bereits Mitglied des Kreisvorstandes.

Rico Weiße aus Oschatz ist der Geschäftsführer des E-Werks Oschatz und  neu im Vorstand.

Vorläufige Kontaktdaten:

Rico Weise:      rico@ewerk-oschatz.de               Enrico Müller: enrico_mueller@posteo.de

Rückschau der Grünen auf ca. 50 Gesprächsangebote in Nordsachsen

Die 6. Legislaturperiode liegt fast hinter den Landtagskandidaten Claudia Maicher und Wolfram Günther, die gemeinsam mit der Grünen Bundestagsabgeordneten Monika Lazar in Nordsachsen ein Büro in Oschatz unterhalten.

Fasst man alle offenen Gesprächsangebote zu verschiedenen Themen zusammen, kommt man auf ca. 50 Veranstaltungen.

Im ländlichen geprägten Nordsachsen wurde dabei natürlich oft rund um Naturschutz und die Landwirtschaft debattiert. Weitere Diskussionen drehten sich um Drogen, Denkmalschutz, Kultur, Pflege, Nahverkehr, Migration. Es gab aber auch Ausstellungen zu verschiedenen Themen im Büro, Fachgespräche mit verschiedenen Partnern im Landkreis zur Digitalisierung, LEADER-Umsetzungen, Kinderbetreuung oder zu erneuerbaren Energien.

Weitere Veranstaltungen hat der Kreisverband organisiert, so dass über diese Angebote fast jeden Monat im Landkreis Bürger mit den Grünen  ins Gespräch kommen konnten.

Monika Lazar gibt weiterhin regelmäßig über den Lazar-Fonds aus ihren persönlichen Einkünften Mittel an demokratiefördernde Projekte weiter.

Im Landtag sind acht und im Bundestag zwei Abgeordnete der Grünen für alle Themen und Gebiete in ganz Sachsen zuständig. Wir freuen uns, das wir diese Vielfalt der Angebote ermöglicht haben.

Im neuen Landtag werden wir, hoffentlich gestärkt, noch mehr Bürgeranliegen von vor Ort aufnehmen und in die Landespolitik hinein tragen können.

Die Grünen bewegen sich inhaltlich nicht auf die Mitte zu. Es ist umgekehrt.

Die Mitte bewegt sich auf die Grünen zu.

Zitat aus der TAZ

Liebe Mitglieder der Grünen, sehr geehrte Sympathisanten und Unterstützer ,

Die Kommunalwahlen sind im ländlichen Raum ganz anders einzuordnen als in großen Städten.

Vielfach werden Personen gewählt. Bei den Kommunalwahlen 2019 wurden aber auch Parolen gewählt.

Wir Grüne stellen uns dem entgegen, wir bieten Sachthemen, stellen Klima und Umweltschutz in den Mittelpunkt – seit der Gründung.
Auch nach der
Wiedervereinigung waren wir im jetzigen Landkreis Nordsachsen besonders bei diesen Themen aktiv. Selten wurde dieses oft zeitintensive Engagement wirklich honoriert.

Vielen Dank an die Alt-Grünen im Landkreis Nordsachsen, die diese Wege geebnet haben!!!

Insofern freuen wir uns, dass dieser Kampf gegen Windmühlen endlich Früchte trägt – auch Dank einer jüngeren Generation, die mit der Demokratie und Meinungsfreiheit aufgewachsen ist und klare Bekenntnisse für wichtig erachtet.

Wir sind sehr froh, dass wir unsere Ergebnisse bei den Europawahlen auf 6,8 % steigern konnten – mit dem allgemeinen Trend. Das dies nicht genug für eine echte Wende im Sinne von Umwelt und Natur ist, wissen wir alle. Und die Zeit drängt.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen bedanken, die uns mental, mit Geld, mit Anwesenheit und Muskelkraft und vor allem ZEIT unterstützt haben!

Vor allem denen, die sich für Bündnis 90/Die Grünen  aufstellen lassen haben, gebührt ein großer DANK!

Und wir hoffen, dass ihr /Sie  uns auch bei den anstehenden Landtagswahlen ähnlich unterstützt – auch wenn uns eine Welle der Sympathie noch mal Kräfte und vielleicht Flügel verleiht …

Hier die vorläufige Liste der kommunalen Ergebnisse, wo wir Mandate erzielt haben:

Kreistag 4 Sitze

Jens Rühling und Axel Weinert aus Taucha

Oliver Gossel, Schkeuditz

David Pfennig Oschatz

Stadt – u. Gemeinderäte

Delitzsch – 1 Sitz
Jörg Bornack

Eilenburg – 1 Sitz
Enrico Kunze

Taucha 3 Sitze
Axel Weinert, Fridtjof Erbs und Steffi Jentho

Schkeuditz 2 Sitze
Oliver Gossel und Evelyn Hütel

Belgern – Schildau 2 Sitze
Thomas Eifler und Matthias Schulze

Wermsdorf Gemeinde 1 Sitz

Barbara Scheller  + Ortschaftsrat

Oschatz 2 Sitze
David Pfennig und Uta Schmidt

Anna Cavazzini (rechts) und Barbara Scheller, Landtagsdirektkandidatin im Wk 36  Torgau - Oschatz in Nordsachsen

Die sächsische Spitzenkandidatin von Bündnis´90/Die Grünen für die Europawahl, Anna Cavazzini, besuchte mit ihrem Wahlkampfteam am 17.5. die Elbestadt.

Ziel war es, dort vor Ort Europawahlkampf zu machen – gerade auch deshalb, da es in der Stadt dieses Jahr leider keine grüne Kandidat*innenliste zur Stadtratswahl gibt.

Daher wollten Anna Cavazzini und ihr Team mit einem großen Wahlkampfstand am Markt mit den Torgauerinnen und Torgauern ins Gespräch kommen, um diese davon zu überzeugen, am 26.5. bei der Europa- wie auch bei der Kreistagswahl alle Stimmen Bündnis´90/Die Grünen zu geben.

Mit der Aktion „Europa vor Ort“ wurde am Stand auf einer Sachsenkarte dargestellt, wie viel EU-Geld wohin und auch nach Torgau fließt.

Insbesondere die Jugendhaftanstalt in Torgau finanziert einen Großteil ihrer sinnvollen Projekte mit Mitteln aus Brüssel. Auf dem Markrplatz kam Frau Cavazzini mit vielen Menschen über die EU ins Gespräch und auch bei Oberbürgermeisterin Barth am Nachbarstand informierte sie sich über die Torgauer Stadtpolitik.

Dabei kamen auch Probleme mit Migration, Verwahrlosung und Gewalt im Stadtteil Nordwest zur Sprache. Frau Cavazzini und ihr Team hatten sowieso auch an diesem Tag geplant, sich selber ein Bild von dem Stadtteil zu machen.

Ihr Team organisierte daher nach dem Infostand am Markt auch einen Infostand am Platz der Freundschaft. Dort kam man mit Menschen ins Gespräch, die die Situation im Stadtteil sehr eindringlich erläuterten.

Fazit am Ende der Gespräche war, dass man das Fehlverhalten einzelner niemals allein rassistisch einer bestimmten Gruppe von Menschen zuschreiben kann und darf. Es geht darum, dass polizeiliche Maßnahmen jeden treffen müssen, der Sachbeschädigungen oder Straftaten im Stadtteil Nordwest verübt. Bezüglich Straftat verurteilte Anna Cavazzini entschieden das Anzünden eines Menschen von Deutschen aufgrund derer wohl homophoben Einstellung gegenüber dem Opfer.

Für Bündnis´90/Die Grünen ist klar, dass Rassismus sowie Hetze gegen gesellschaftliche Minderheiten nicht hingenommen werden darf und Straftaten und Sachbeschädigungen von staatlicher und städtischer Seite klar unterbunden und verfolgt werden müssen.

Wir wollen ein friedliches gegenseitiges Miteinander aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil Nordwest. Denn: Ein grünes Europa kennt keine Grenzen – weder mentale, noch irgendwelche realen innerhalb der EU.