Entgegen der Aussage  von CDU-  Kreisverbands-Pressesprecher Björn Sitte gegenüber der LVZ ist  der Ausbau der B87 zwischen Leipzig und Taucha ist bei den neuen Vorhaben im Weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes bis 2030 verankert – und nicht, wie behauptet in dem Teil mit hoher Dringlichkeit.

Für alle, die diese Aussage selbst überprüfen wollen, finden sie diese im Bundesverkehrswegeplan Seite 140, unten unter Neue Vorhaben weiter Bedarf:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/bundesverkehrswegeplan-2030-gesamtplan.pdf?__blob=publicationFile

Dies ist die am wenigsten dringliche Kategorie im Bundesverkehrswegeplan.

Die sächsischen Straßenprojekte, die nur in die Kategorie ‚Weiterer Bedarf‘ eingeordnet wurden, haben aller Erfahrung nach überhaupt keine Chance, bis zum Jahr 2030 angegangen zu werden. In der Periode des letzten Bundesverkehrswegeplans im Zeitraum 2003 bis 2015 ist nicht ein einziges sächsisches Projekt aus dieser Kategorie realisiert worden. Selbst von den sächsischen Straßenprojekten aus der Kategorie ‚Vordringlicher Bedarf‘ wurde damals die Hälfte nicht gebaut.

Das Thema B87N im Bereich Taucha liegt schon seit mehr als 10 Jahren ohne erkennbare Fortschritte auf den Tischen der verschiedenen, für die Vorplanungen zuständigen Behörden. „Liebe Kollegen von der CDU, verplempern Sie doch bitte Ihre Energie nicht für die Wahrung des Scheins, sondern stecken Sie diese doch bitte in realistische und sinnvolle Projekte für die Region. Unser Landkreis braucht die Zusammenarbeit für die Sache über die Parteigrenzen hinweg.“ unterbreitet Malte Reupert, Sprecher des Kreisverbandes Bündnis 90 /Die Grünen Nordsachsen, ein Angebot.

Malte Reupert KV Nordsachsen Bündnis 90 / die Grünen