Im neusten Collmboten finden alle Wermsdorfer die Wahlwerbung der Grünen auf der Rückseite der Zeitschrift. barbara wählen w

Auf der Titelseite wird über grünes Licht für den Straßenbau in Mahlis berichtet. 471 000 € Fördermittel fließen nach Mahlis.  Aus diesem Grund waren Barbara Scheller (Ortschaftsratsvorsitzende) und Monika Heubuch (Europakandidatin der Grünen) vor Ort und trafen sich mit dem Sächsischen Umweltminister, dem Bürgetmeister , Vertretern des Landratsamtes und Bürgern des Ortsteils Mahlis zur öffentlichen Fördermittelübergabe.
Nach dem Kanalbau für die Abwasserantsorgung wird nun die stark in Mitleidenschaft gezogene Dorfstraße erneuert.

collmboteBarbara Scheller: „Ich habe mich in diesem Wahlkampf entschieden, den Collmboten zu nutzen.  Es gibt also kein extra Werbeblatt.

An dieser Stelle möchte ich  alle Bürger noch einmal ermuntern zu wählen und noch einmal für die Europawahl werben.  So wichtig wie unsere gemeinsamen Anstrengungen für lebenswerte Dörfer vor Ort sind, so wichtig ist auch die Politik in Europa. Dort wird wird der Rahmen für die Politik für das platte Land gemacht.
Wenn wir hier vor Ort weiter erfolgreich sein möchten, sollten wir auf Menschen setzen, die selbst vom Dorf kommen und wissen worauf es ankommt.

Ich werde Grün wählen, damit meine Freundin Maria Heubuch über die Deutschlandliste ins das Parlament gewählt wird und Frau vom Dorf im Parlament vertreten ist.  www.maria-heubuch.de

Im Landkreis Nordsachsen gibt es zahlreiche Ortschaften, die von industriellen Massentierhaltungsanlagen betroffen sind. In der Landschaft sehen die Bürger die Konsequenzen der sächsischen Agrarpolitik. Weit verbreitet sind riesige Schläge, die mit Chemie zu Supererträgen gedopt werden. Alles muss sich rechnen. Unsere Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft sind gefährdet. Mit dem TTIP-Abkommen scheinen unsere Bauern künftig noch mehr in die Mühle des Gelddruckes zu geraten.

maria heubuch

Es geht auch anders. Hier vor Ort und in Brüssel. Regional finden Betriebe eine Absatznische, die auf vertrauenswürdige Landwirtschaft setzen und Lebensmittel herstellen, die diesen Namen verdienen. Auf diesem Weg möchte ihnen Mariua Heubuch Unterstützung geben. In Brüssel möchte sie ihre Kraft für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen, denn… Grün ist die Landwirtschaft

(Quelle: Link zum Artikel aus „Der Sonntag“ von Südbaden vom 27.4.2014)

Natürlich waren auch wir Bündnisgrüne unter den Gratulanten für David Pfennig, der anlässlich des 10 jährigen Geschäftsjubiläums seiner Firma Pfennig-Bau einlud. Wir Grünen können es nicht hoch genug schätzen, dass David neben seiner Hohen Verantwortung, die er in seinem Bauunternehmen trägt, noch viel Zeit Kraft für die Stadt Oschatz aufbringt.

Mit vielen Ideen und grünem, sozialen und wirtschaftlichem Engagement ist er ein Stadtrat, der seit vielen Jahren in Oschatz schon Einiges bewegt und viele Mitstreiter, auch parteiübergreifend begeistert hat. Zum Beispiel für Projekte wie: die Unterstützung des Jugend – und Umweltzentums E-Werk Oschatz, die Belebung der Industriebrache Filzfabrik, die Gründung der Oschatzer Gilde, den Rückkauf des Oschatzer Stromversorgungsnetzes durch die Stadt.

Europakandidatin Maria Heubuch gratuliert David Pfennig

Europakandidatin Maria Heubuch gratuliert David Pfennig

Leider müssen wir aufgrund der schlechten Wettervorhersage für den kommenden Sonntag 11.Mai unsere geplante Radtour zu den nördlichen Ortsteilen von Schkeuditz um eine Woche verschieben. Neuer Start ist der 18.Mai 10 Uhr an der Altscherbitzer Kirche. Weiter geht es dann nach Freiroda, Glesien, über Gerbisdorf an den Schladitzer See und über Hayna/Radefeld zurück nach Schkeuditz. Für geübte Radfahrer ist diese 40km-Tour sicher kein Problem, aber auch kürzere Teilstrecken sind natürlich möglich. Informationen auch unter 034204 704669

bortewitz von Süden GuelletransportvisionEs ist nicht das erste Mal, dass bekannt wird, dass Gülletourismus fest eingeplant ist. Die Anhörung im Genehmigungsverfahren der Umnutzung zur Schweinezuchtanlage Bortewitz hat es wieder an die Öffentlichkeit gebracht, dass Gülle Kilometer weit gefahren wird, ehe sie auf einem Feld wieder in den Stoffkreislauf eingebracht wird.
„Die Gülle aus der Schweinezuchtanlage werde deshalb mindestens zehn Kilometer entfernt, im Raum Schöna, Wildschütz, Kobershain ausgebracht“, berichtet die OAZ. Alles super für die Schmannewitzer? Oder doch nicht? Es bleibt die Frage: Wo landet die Gülle, die in Großwig, Doberschütz, Langenreichenbach, Staupitz, Luppa, Liebschützberg, Dahlen… produziert wird.
Leider werden die Betroffenen in Bortewitz und Schmannewitz das nicht erfahren, denn dieser Sachverhalt wird im Genehmigungsverfahren nicht betrachtet. Es geht im Genehmigungsverfahren nur um den Einzelfall Bortewitz. Es läuft alles nach Recht und Gesetz. Ob diese Gesetze die Bürger wirklich vor Schaden schützen, möchte ich in Zweifel ziehen.
Die sächsische Agrarpolitik im Bereich Landwirtschaft muss Frank Kupfer verantworten. Die Grünen fordern seit Langem eine Umkehr zur nachhaltigen Landwirtschaft. Billiges Schweinefleisch müssen immer einige teuer bezahlen. In diesem Fall sind das möglicherweise die Schmannewitzer und ihre Gäste.

Fleisch oder kein Fleisch  –   Fleisch oder Industrieprodukt

Schmannewitz am 1.Mai 2014: Die Grünen zeigen den Film „Nie wieder Fleisch“ . gekommen sind Bürger, die von einer geplanten Sauenzuchtanlage betroffen sind. Bürger, die der Massentierhaltung kritisch gegenüber stehen und die Grünen vom Kreisverband Nordsachsen. Unter ihnen auch Maria Heubuch, konventionelle Bäuerin aus dem Allgäu und Europakandidatin der Grünen.

Der Film läuft. Es ist sehr still im Raum, eine junge Frau kämpft mit den Tränen. Im Film wird nicht nur über das Tierleid berichtet, dass von Industrieller Tierhaltung ausgeht, sondern es werden auch die Konsequenzen in Nordamerika und Afrika beleuchtet. Neben der Futterproduktion in Südamerika, die dort Landschaft zerstört und die Armut verstärkt, wird im Film über die Zerstörung der traditionellen Landwirtschaft in Afrika durch die Einführung billiger „Fleischreste“ aus Europa berichtet.

Scheinbar „profitieren“ wir davon. Wir können preiswertes Fleisch im Supermarkt kaufen. Der wirkliche Preis ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Allein die 15 000 Menschen die jährlich in Deutschland an multiresistenten Keimen sterben müssen, lassen den Wirklichen Preis erahnen … Jeder sollte aus dem Geschehen seine persönliche Konsequenz ziehen. Kein Fleisch mehr essen, das schaffen wohl die Wenigsten. Aber Jeder sollte genau schauen, was er isst.

Nach dem Film kommen die Anwesenden ins Gespräch. Was sie tun können, wenn wieder und wieder neue Tierfabriken hier in der Nähe errichtet werden?

Maria Heubuch berichtet über Ihre Erfahrungen und von dem Druck der über Lobbyisten auf

allen politischen Ebenen ausgeübt wird. „Wachsen oder Weichen“ diesem Druck sind die Landwirte seit vielen Jahren ausgesetzt. Der Bauernverband ist aus ihrer Sicht schon viele Jahre von Lobbyisten gesteuert und vertritt die Bauerninteressen schon lange nicht mehr.

In der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) versuchen Bauern gegen die industrielle Tierproduktion anzukämpfen. Es geht dabei nicht um den Fortbestand des Bauernstandes sondern um den Erhalt der Lebensgrundlagen aller Menschen. Luft, Wasser und Boden dürfen nicht zerstört werden. Das hat sich auch die AbL auf die Fahnen geschrieben.

Bürger sollten alle Möglichkeiten nutzen ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Wer oft und laut genug ruft, kann von den Politikern der regierenden Parteien nicht überhört werden.

Landwirtschaftsfragen sind immer Fragen des gesunden Lebens. Mit diesem Thema kann man in der Öffentlichkeit viel erreichen.

Vor Ort scheint es oft aussichtslos sich gegen die Genehmigung neuer Tierfabriken zu wehren. Der gesetzlich vorgeschriebene Tierschutz wird eingehalten, die behördlichen Auflagen erfüllt. … Trotzdem ist es gut, wenn an die Öffentlichkeit kommt, was passiert.

Europa und auch Sachsen haben eine Überproduktion an Fleisch. Wir brauchen die Tierindustrieanlagen nicht, um die Ernährung zu sichern. In Sachsen wird die Errichtung von Tierfabriken weiterhin gefördert. Diese Politik, die auch vom Umweltminister Frank Kupfer getragen wird, ist zum Schaden des Landes.

Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen dafür abgewählt werden.

Für Europa und für den Landkreis Nordsachsen kann man am 25.Mai GRÜN wählen. Die Grünen haben sich ganz klar für eine Landwirtschaft als Kreislaufwirtschaft ohne industrielle Tierhaltung ausgesprochen.

Mitglieder der Bürgerinitiative Gegenlärm und Kandidaten von Bündnis 90/ Die Grünen für die Stadtratswahl in Schkeuditz haben neue Pläne zur Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle entdeckt. Ohne Information der Öffentlichkeit oder der betroffenen Städte Schkeuditz und Leipzig plant der Flughafen ein 80 Hektar großes Gewerbegebiet in unmittelbarer Umgebung des Schkeuditzer Stadtteils Modelwitz und Leipzigs Ortsteil Lützschena.

In einer Ausschreibung, die die besorgten Bürger vorliegen haben, heißt es: „Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH beabsichtigt ein vorhandenes Areal von ca. 80 ha für die Ansiedlung von Gewerbe, insbesondere von Aircargo-Umschlagszentren, Flugzeugwartung- und Service, flughafen-, als auch logistik- bzw. automotiveorientierte Unternehmen… zu entwickeln“

Wird hier heimlich versucht ein Gelände für die Ansiedlung von Fedex oder für ein Flugzeugwerk der Wolga-Dnepr-Gruppe zu schaffen? Und wie kann Flugzeugwartung und -service angesiedelt werden, wenn dort kein Zugang zu den Rollwegen existiert. Die Verbindung dazu kann aber durch eine noch unbeplante Ackerfläche erfolgen, natürlich wird der Flughafen bestreiten, dies je ins Auge gefasst zu haben. Vor Jahren wurde dort schon einmal versucht eine Fläche für weitere 48 Flugzeug-Stellplätze zu schaffen, nur durch starken Bürgerprotest wurde diese Erweiterung erstmal abgeblasen.

Vielleicht sind es auch wieder nur einige Millionen Steuergelder die in den Sand gesetzt werden sollen, wie beim Frachtbahnhof oder der nicht genutzten dritten Rollbahn über die Autobahn.

Wann endlich wird der Flughafen akzeptieren, das eine Erweiterung in unmittelbarer Wohnnähe nicht erfolgen kann, wir Anwohner der lärmgeplagten Orte um den Flughafen sind es leid für wahnwitzige Pläne eines Herrn Kopp (Geschäftsführer Flughafen GmbH und Holding) unsere Gesundheit und die unserer Kinder aufs Spiel zu setzen. Wir hoffen, dass die Genehmigungsbehörde in Leipzig, dem Treiben ein Ende setzten wird, aber die möglichen Gewerbesteuereinnahmen werden auch hier wieder eine höhere Wertung haben, als die Interessen der geplagten Anwohner.

Petstraathoffra Würdig, Tierschützerin Stadtratskandidatin in Bad Düben und Kreistagskandidatin kritisiert die Sauenanlage in Wellaune. „Die Tiere würden in Kastenställen gehalten, auf kleinstem Raum“, fasst die Delitzscher Zeitung am 26.4.2014 ein öffentliches Statement der Dübenerin zusammen. „Die Politik müsse diesbezüglich für Veränderungen sorgen, doch die tut sich schwer“ schreibt die Zeitung weiter. Die Besucher der Veranstaltung sprachen von Lobbyismus und einer starken Macht, die Konzerne wie Straathof ausübten.

Uta Schmidt

Die Oschatzerin Uta Schmidt bringt es auf den Punkt: Frank Kupfer schmückt sich mit fremden Federn.  Nicht der Minister oder die CDU, sondern die EU stellt Geld für Region bereit. (Quelle: OAZ 22.4.2014)

paltzhalter homepageBeim Druck der Wahlzettel und der amtlichen Bekanntmachung der Kandidaten in Delitzsch hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Margrit Schaffer wurde auf den Listen mit einem R zu wenig als Margit gedruckt. Die Grüne Kandidatin verzichtet in Absprache mit Ihrer Ortgruppe auf eine Korrektur des Fehlers.  Sie möchte der Stadt Delitzsch die Kosten für den Neudruck der Wahlbekanntmachung und der Wahlzettel ersparen. Nach Angaben der Stadt wären durch den Neudruck Kosten in Höhe von 1000€ entstanden.