WANN: Montag, 13.06.2016; ZEIT: 14:30-16:00 Uhr

TREFFPUNKT: Marktplatz Torgau (Brunnen vor dem Rathaus)

Diese Zusammenfassung der Rad-Informationstour präsentiert eine schnelle und praktische Kurzversion der zentralen Rad-Problemstellen (2016) in Torgau. In der ausgekoppelten und mit Illustrationen versehenen 16seitigen Langversion werden die neuralgischen Punkte präzisiert und vertieft.

VORWORT: Auf der ca. 7 km langen Radtour sollen bekannte Rad-Problemstellen „vor Ort“ besichtigt und Möglichkeiten zur Entschärfung dieser Gefahrenpunkte mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik diskutiert werden. Die Ergebnisse werden protokolliert. Die gesammelten Vorschläge sollen später in einem Antrag dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Ziel des Beschlusses soll es sein, Fahrradfahren und Zufußgehen in unserer Stadt sicherer und bequemer zu machen.

STATION 1: TORGAUER MARKTPLATZ (Aufstellplatz 1: Brunnen vor dem Rathaus)

BEGRÜSSUNG DURCH SCHIRMHERREN UND VERANSTALTER

LOB KRITIK

VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

1. Schön gestalteter hist. Markt

(als Visitenkarte der Stadt)

1. Fahrrad-Abstellplatz-Notstand

(vor allem in der Rad-Hauptsaison)

1. Erweiterung des Angebots an

Fahrrad-Abstellanlagen:

Herausgabe eines Faltblattes mit Werbung für Mietwertsteigerungen und Wettbewerbsvorteile durch gute Fahrrad-Parkmöglichkeiten

2. Gute Verweilmöglichkeiten zur

Erholung auf Markt: Bänke, Tische, Stühle in Cafés und Restaurants

2. Zu wenig Abstellanlagen in ordentlicher Qualität: zu viele berüchtigte „Felgenkiller“

2. Installation von modernen Fahrrad-Bügeln (wie in der Bäckerstraße)

Förderprogramm für einen Zuschuss bei der Einrichtung funktionsgerechter Fahrrad-Parker

3. Hübscher Figurenbrunnen mit Fontäne 3. Keine Fahrrad-Boxen wie an der

Kulturbastion (Flanieren ohne Rad im Zentrum)

3. Platzierung von Fahrradboxen im Innenhofbereich des Rathauses

(Kompromiss aus Denkmalschutz-Gründen)

4. TIC als guter Informationspunkt

für (Rad-) Touristen

4. Kein Radweg-Leitsystem

(Wegweiser zu 6 Radwegen)

4. Wegweisung vom Markt Richtung BAHNHOF und Richtung ELBERADWEG mit Anschluss an folgende 5 Radrouten

(= TORGAU ALS STERNTOUREN-ZENTRUM NORDSACHSENS)

A TORGISCHER WEG (Torgau- Bad Düben)

B MULDERADWEG (Bad Düben-Zwickau/Nossen)

C RADFERNWEG FR 6 (Torgau-Beilrode-Rehfeld-Doberlug Kirchhain-Finsterwalde-Sallgast)

D RADFERNWEG LEIPZIG-BERLIN (Leipzig-Taucha-Schönwölkau- Bad Düben-Bad Schmiedeberg-Kemberg- Lu. Stadt Wittenberg-Jüterbog-Luckenwalde-Zossen-Blankenfelde-Berlin)

E TOUR BRANDENBURG

(Elbe-Elster, Lausitzer Seenland, Spreewald, Fläming, Oder, Berlin, Havelland, Prignitz, Uckermark)

STATION 2: FUSSGÄNGERZONE BÄCKERSTRASSE BIS ROSA LUXEMBURG-PLATZ

(Aufstellplatz 1: Brunnen mit Blick in die Bäckerstraße)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Schön gestaltete hist. FG-Zone KEINE

1. Ausweitung solcher städtischer Erholungs- und Begegnungsräume (Bäckerstraße, Schlossstraße, Markt) für Torgauer Bürger

2. Gute Verweilmöglichkeiten zur

Erholung: Bänke, Tische, Stühle (Cafés in Bäckerstraße)

2. Werbung für Torgau als klima- und umweltfreundliche Stadt

3. Gute Beleuchtung (Laternen) 3. Mehr Fuß- und Radverkehr zur Erreichung der Klimaschutzziele

(Klimakonferenz von Paris)

4. Gutes griffiges Pflaster für Fußgänger und Radfahrer 4. städtisches Radeln für den Klimaschutz (Beteiligung der Stadt an Kampagnen)
5. Zahlreiche grüne Bäume und romantisches städtisches Bächlein

(Vergnügen für Kinder)

5. Rad-Kampagnenförderung: Mit dem Rad zur Arbeit, Aktion Licht ans Rad, Rad-Inspektionstouren, Fahrrad-Sternfahrten, Rad-Aktionstage, Radkirchen-Touren, Gourmet-Radtouren, Verkehrs-

erziehung, Rad als Integrationsmittel (Flüchtlinge) usw.

STATION 3: FISCHERSTRASSE/LEIPZIGER STRASSE

(Aufstellplatz 2: Marktplatz vor Fischerstraße/Ecke Rathaus)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

1. Informative Karte der Stadt zu berücksichtigten Kriterien bei der Fischerstraße (Einbahnstraße)

1. Bisher keine Öffnung von großen Einbahnstraßen in Gegenrichtung (Leipziger Straße, Fischerstraße) 1. Bessere Partizipation der Rad AG an Verwaltungsverfahren: offene, transparente, bürgerfreundliche Entscheidungsprozesse

2. Hilfreiche Angaben der Stadt zum Fußweg, zu Parkstreifen, zu Buslinien, zum Kfz-Aufkommen, zur Fahrgassenbreite, zur Einbahnstraßenregelung

2. Zu geringe Konsultation der Rad AG bei Verwaltungsverfahren und Baugenehmigungsverfahren zu Rad-Dingen 2. Bessere Integration der Rad AG bei radspezifischen Dingen:

Variantenuntersuchungen, Baugenehmigungs-Verfahren, städtische Entscheidungen usw. zum Thema Rad immer mit vorheriger Konsultation der Rad AG

3. Hilfreiche Ausführungen zur Tempo 30-Zone, zur zukünftigen Führung der Elbe-Radfahrer zum Denkmal der Begegnung und von dort aus weiter zum Zentrum 3. Bisher keine Einladung der Rad AG zu Einwohnerversammlungen

(z.B. Spitalstraße, Bäckerstraße, Breite Straße, Fischerstraße)

4. Angekündigte Präsentation einer Detailplanung für den Einmündungsbereich Fischerstraße/B 87

4. Keine Beteiligung der Rad AG beim Planungsprozess zur Neugestaltung der Fischerstraße

STATION 4:

FUSSGÄNGERZONE SCHLOSSSTRASSE BIS „PUDDINGSCHULE“ (geplante neue JH)

(Aufstellplatz 3: geplante neue Jugendherberge)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

1. Schöne Gestaltung dieser Fußgängerzone

1. Prozess der Etablierung einer JH dauerte zu lange (seit 1980 Bestrebungen)

1. Mehr Kompromissbereitschaft der Stadt bei Denkmalschutzaspekten im Fuß- und Radverkehr

2. JH Torgau als wichtiges Ergänzungsangebot zu den weit auseinander liegenden JH Strehla und Wittenberg

2. Erschütterndes Kopfsteinpflaster im Abschnitt JH-Eselsbrücke-Mühlentor 2. Verzicht auf „normales“ grobes und holperndes Kopfsteinpflaster

(Abschnitt JH- Eselsbrücke)

3. Förderung der kulturellen und politischen Bildung Jugendlicher 3. Marode und erschütternde Fußwege in der Stadt 3. Stattdessen Einbau eines Randstreifens mit angenehm befahrbaren geschnittenen Steinen
4. JH als Zentrum der Weltoffenheit und Toleranz 4. Wenig Flexibilität der Stadt bei Denkmalschutz-Aspekten 4. Randstreifen von Kfz-Parkern rigoros freihalten

STATION 5: ELBSTRASSE/DENKMAL DER BEGEGNUNG

(Aufstellplatz 4: Denkmal der Begegnung)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

1. Stadt hat Handlungsbereich bei der Erhöhung des Sicherheitsgefühls erkannt;

Minimierung der Konflikte zwischen Radfahrern/Fußgängern und Autofahrern (Stadtratsbeschluss vom 29.04.2015)

1. Verzögerung des sicheren Übergangs vom Denkmal über Eselsbrücke in die Innenstadt

(JH, Torgischer Weg)

Siehe rechts u.a. Punkte 4-6!

1. Bürger und Touristen haben ein Anrecht auf eine zeitnahe Umsetzung der Stadtratsbeschlüsse vom 29.04.2015
2. Angebot einer verkehrssicheren Querung für Fußgänger und Radfahrer 2. Hauptsaison für Radtouristen angelaufen und Realisierung des Übergangs noch nicht vollständig erfolgt 2. Eine schnelle Behebung dieser Unfall-Gefahrenstelle muss erfolgen
3. Angebot einer verkehrssicheren Querung für JH-Gäste und Touristen 3. Noch keine professionelle und durchgehende Beschilderung Richtung Innenstadt 3. Anlegen einer sicheren Querung, Verbreiterung der Aufstellfläche, Errichtung eines vorgezogenen Seitenraumes, Weiterführung der Elbe-Radler mit Ausschilderung Richtung Zentrum
4. Erste provisorische Wegweiser vom Denkmal und von der Elbbrücke Richtung Innenstadt 4. Aufstellfläche: Absenkung der Bordsteinkante, Ermöglichen einer leichten Überquerung (Kinderwagen, Rollstühle, Handkarren, Fahrräder)
5. Erhalt der Tempo 30- Zone in diesem Bereich 5. Sicherung dieses Abschnittes in Schulzeiten durch Schülerlotsen, Schulweghelfer oder sonstige Verkehrshelfer
6. Zwecks Erzwingung der Geschwindigkeitsreduzierung von Pkw und Lkw auf dieser Strecke Realisierung eines Straßenumbaus mit Schwellen o.ä. und Installation von Blitzern

STATION 6: ELBERADWEG: DENKMAL DER BEGEGNUNG – BOOTSHAUS

(Aufstellplatz 5: Parkplatz an der Elbe)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Förderung des Elberadwegs durch die Stadt 1. Keine Querungshilfen des Elberadweges im Torgauer Raum 1. Attraktive Routenführung des Elbe-Radweges
2. Gute Vermarktung des beliebtesten Radfernwegs Deutschlands 2. Zu kurvige Abschnitte, schlecht einsehbare Wegstrecken, zu schmale Passagen, ungünstige Streckenführung 2. Belagsverbesserung durch geschnittene Steine oder Asphalt
3. Erneuerung der veralteten Ausschilderung 3. Zu schlechter steinig-lehmiger Belag (Regenzeit: „Pfützenpiste“) 3. Anbindung des Elberadweges an die Innenstadt und den Bahnhof (samt Radwegweisung)
4. Neue Radkarte zum Elberadweg 4. Im Stadtgebiet erschütterndes Kopfsteinpflaster 4. Anbindung des Elberadweges an Radfernrouten (siehe Station 1)

STATION 7: ELBSTRASSE/PUSCHKINSTRASSE (Aufstellplatz 6: Amtsgericht)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Handlungsbedarf erkannt: Erhöhung des Sicherheitsgefühls und des Fahrens im Mischverkehr mit Kfz 1. Mangelnde Qualität (Haltbarkeit) der Markierungen: Auflösung bereits nach einem Jahr 1. Regelmäßige Kontrolle der Markierungen
2. Durch Radmarkierungen mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer erreicht 2. Ungenügende Reinigung der Schutzstreifen von Splitt und Eis im Herbst und Winter (Unfallgefahr!) 2. Entsprechendes Nachmarkieren der Schutzstreifen
3. Durch Auffang- Radfahrstreifen am unteren Abschnitt der Bäckerstraße besserer Verkehrsablauf und höhere Verkehrssicherheit an diesem Knotenpunkt 3. Breite der Schutzstreifen kleiner als Mindestmaß 3. Regelmäßige Reinigung der Schutzstreifen
4. Gute Annahme durch Bevölkerung, gute Anbindung von der Elbstraße über kleine Feldstraße (Tempo 30) ans Glacis 4. Restfahrbahn breiter, als bei eingeschränkter Flächenverfügbarkeit nötig wäre 4. Bei zukünftigen Radfahr-Markierungen auf eine faire Flächenaufteilung der Fahrbahn achten!

STATION 8: PUSCHKINSTRASSE/WOLFFERSDORFFSTRASSE

(Aufstellplatz 6: Amtsgericht- Miterklärung)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Verkehrsinsel ist eine gute Querungshilfe für Fußgänger Richtung Zentrum KEINE Mehr solcher sinnvollen Querungshilfen bei stark frequentierten Straßen

STATION 9: FRIEDRICHSPLATZ (Aufstellplatz 7: Goethestraße)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Grünes Rondell mit Blumen

und Bänken im Zentrum des Platzes

1. Abruptes Ende der Schutzstreifen am Friedrichsplatz

(Lutherhaus)

1. Weiterführung der Schutzstreifen über Friedrichplatz und Bahnhofstraße zum Bahnhof
2. 2. Keine sinnvolle Anbindung an Goethestraße, Leipziger Wall oder

Bahnhofstraße

2. Weiterführung der Schutzstreifen über Friedrichplatz , Leipziger Wall und Straße der Jugend zur Dahlener Straße
3. 3. Wechsel über Zebrastreifen auf Radweg Richtung Pub gefährlich

(linke Seite)

3. Sinnvolle Anbindung der Schutzstreifen an Radwege (Bahnhof bzw. Dahlener Straße)
4. 4. Radweg ist zu kurz und geht nur bis „Traudels Inn“

STATION 10: FRIEDRICHSPLATZ/SPITALSTRASSE/LEIPZIGER WALL (Jahnsporthalle)

(Aufstellplatz 7: Verweilpassage vor Jahnsporthalle)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Kreuzungsbereich ist auf Höhe der Jahnsporthalle mit Stopp-Schildern gesichert 1. Zeitliche Begrenztheit der Tempo-30-Regelung (MO-FR 6-19 H) gefährlich = „Freifahrschein“ zur Auto-Raserei außerhalb der Zeiten (SA, SO)- Dieser einschränkende Zusatz gehört abgeschafft!! 1. Abschaffung dieses einschränkenden Zusatzes: grundsätzlich Tempo 30!
2. Kreuzungsbereich ist mit Tempo-30- Schild versehen 2. Zahlreiche Zeugenberichte über lebensgefährliche Situationen für Radler in diesem Kreuzungsbereich 2. DRINGENDE ENTSCHÄRFUNG DIESES GEFAHRENPUNKTES NOTWENDIG, DA HIER

HOHES VERKEHRSAUFKOMMEN!

(Durchgangspassage zur B 87 Richtung Eilenburg bzw. Falkenberg)

3. 3. Zeugenberichte: Unbedachtes und schnelles Überqueren dieses Kreuzungsbereiches durch Autofahrer aus Richtung Karl-Marx-Platz/Spitalstraße 3. Anlegen eines Schutzstreifens mit vorgezogener Aufstellfläche
4. 4. Gefahr: Übersehen der Radfahrer durch Autofahrer, Unfallgefahr mit Verletzungs- und Todesfolge 4. Anlegen eines Auffang- Radfahrstreifens (wie am unteren Ende der Bäckerstraße)

STATION 11:

LEIPZIGER WALL (Jahnsporthalle) BIS STRASSE DER JUGEND/DAHLENER STRASSE

(Aufstellplatz 7: Verweilpassage vor Jahnsporthalle- Miterklärung)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Zebrastreifen in der Nähe der Promenade 1. KEINE ENTSCHÄRFUNG DIESES GEFAHRENPUNKTES TROTZ HOHEN VERKEHRS-

AUFKOMMENS!

(Durchgangspassage zur B 87 Richtung Eilenburg bzw. Falkenberg)

1. Anlegen von RADFAHR-MARKIERUNGEN Auf dem Leipziger Wall: Einmündung Straße der Jugend/Leipziger Wall (vorhandener Radweg) bis Friedrichsplatz (Anbindung an Schutzstreifen Richtung Rosa-Luxemburg-Platz und Innenstadt)
2. 2. KEINE ENTSCHÄRFUNG DIESES GEFAHRENPUNKTES TROTZ STARKER INANSPRUCHNAHME DURCH SCHÜLER (Kindergarten, Förderschule an der Promenade, Schülerbus-Haltestellen)! PROBLEMLOSES ABMARKIEREN MÖGLICH:

2.LEIPZIGER WALL:

Die Fahrbahn ist so breit, dass sogar normgerechte Radfahrstreifen abmarkiert werden können

3. 3. FRIEDRICHSPLATZ UND KREUZUNG SPITALSTRASSE/

LEIPZIGER WALL:

Die zum Teil deutlich überdimensionierten Fahrbahnflächen bieten gute Bedingungen für Schutzstreifen oder andere entsprechende Radfahr-Markierungen. Wesentliche Verbesserungen für den generellen Verkehrsablauf könnten so erreicht werden!!!

STATION 12:

KREISVERKEHR DAHLENER STRASSE/SÜDRING (B 87)

(Aufstellplatz 8: Fußgängerweg am Kreisverkehr Nähe Wasserturmhalle)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. 1. Jetzige Verkehrsführung ist völlig veraltet. Sie führt zu Verkehrssicherheits-Defiziten! 1. Aufhebung der Benutzungspflicht der Radwege an allen Zufahrten
2. 2. Eine Aufhebung dieser völlig veralteten Verkehrsführung wird vom Land blockiert! 2. Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn und natürlich auch im Kreisel selbst
3. 3. Eine kleine Anfrage im Landtag (2014 ) hatte keinen Erfolg: Ablehnung einer Änderung durch das Land! 3. Eine dem Erkenntnisstand der Unfallwissenschaft entsprechende moderne Führung wie beim Beispiel Döbeln sorgt nachweislich für mehr Sicherheit!
4. 4. Hier kann nicht gewartet werden, bis Unfälle aktenkundig werden. Die Radführung am Kreisel muss geändert werden und zwar analog dem Beispiel Burgstraße in Döbeln! 4. Eine erneute Anfrage 2016 über die Landtagsgrünen (Katja Meier) ist bereits in Zusammenarbeit mit der Rad AG eingereicht!

STATION 13:

STADTPARK GLACIS („Promenadenring der langsamen Wege“)

(Aufstellplatz 9: Glacis-Abschnitt Südring Richtung Eilenburger Straße)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Stadtpark (Glacis) als „grüne Lunge“ der Stadt Torgau 1. Von der Rad AG wurde mehrmals angemahnt, dass Fußgängerüberwege an den Straßenüberquerungen zu den jeweiligen Glacis- Abschnitten auf Machbarkeit überprüft werden sollten 1. REALISIERUNG VON FAHRBAHN-TEILERN IN FOLGENDEN GLACIS-ABSCHNITTEN:

  • Wolffersdorffstraße;
  • Bahnhofstraße;
  • Dahlener Straße (Richtung Hafen)
  • Südring (Richtung Eilenburger Straße)
2. Glacis als gemeinsamer „autofreier Promenadenring der langsamen Wege“ für Rollstuhlfahrer, Fußgänger, Jogger oder Radfahrer 2. Eine verbesserte Wegweisung für Radfahrer wurde eingefordert! 2. Realisierung einer verbesserten Wegweisung für Radfahrer im Glacis
3. 3. Eine Verbesserung des Glacis-Belags wurde angemahnt, da sich das Glacis bei Regenwetter regelmäßig in eine „Schlammwüste“ verwandelt! 3. Verbesserung des Glacis-Belags in Form einer

sandgeschlämmten Decke

oder eines eingefärbten Asphaltbelags, der anderorts (z.B. Potsdam, Hegelallee) in ökologisch oder städtisch sensiblen Bereichen eingesetzt wird

STATION 14: FAHRRADSTRASSE RAPITZWEG (Glacis) (Aufstellplatz 10: Rapitzweg im Glacis)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Fahrradstraße Rapitzweg Hier besteht noch viel Potenzial nach oben! REALISIERUNG VON WESENTLICH MEHR FAHRRADSTRASSEN IN TORGAU:
2. Fahrradstraße Höhe Hartenfelsstadion BEISPIELE:

1. Fahrradstraße Abfindungen (Hauptweg)

2. Fahrradstraße Brandweg (Torgau-Melpitz)
3. Fahrradstraße Klitzschen-Audenhain und Klitzschen-Langenreichenbach

STATION 15: WARSCHAUER STRASSE: DR. KÜLZ-UFER BIS EISENBAHNBRÜCKE

(Aufstellplatz 11: Ende des Rapitzwegs mit Blick auf Warschauer Straße)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. 1. Trotz eines 79jährigen Schwerverletzten (2008) und 9 Leichtverletzten (2006-12) hat die Unfallkommission weiterhin keine geeigneten Maßnahmen zur Behebung ergriffen und keine entschärfende Umsetzung veranlasst (QUELLE: Kleine Anfrage über Landtagsgrüne 2014) 1. Dieser Zustand ist für die RAD AG völlig inakzeptabel, da Radfahrer durch die hohe Verkehrsbelastung auf der Warschauer Straße ständig auf den Fußweg ausweichen, um nicht sprichwörtlich unter die Räder zu kommen.
2. 2. Der „Schwarze Peter“ für die bisherige Nicht-Reduzierung des Gefahrenpotenzials wird der Stadt Torgau zugeschoben:

Im Rahmen einer im Jahr 2012 notwendigen Fahrbahnerneuerung der Warschauer Straße beabsichtigte die Straßenbauverwaltung, die zwischen Dr.-Külz-Ufer und Naundorfer Straße fehlende Radverkehrsanlage herzustellen.

Die Stadt Torgau lehnte diesen Vorschlag jedoch mit Hinweis auf eine mögliche alternative Führung des Radverkehrs ab, so dass die vorhandene Querschnitts-Gestaltung der Warschauer Straße – ohne Radverkehrsanlage – beibehalten wurde“.

(QUELLE: Kleine Anfrage über Landtagsgrüne 2014)

2. Erneute Anfrage 2016 über die sächsischen Landtagsgrünen, um eine schnelle Verbesserung dieser unhaltbaren Gefahrenquelle zu erreichen!
3. 3. Dieser Zustand ist für die RAD AG völlig inakzeptabel, da Radfahrer durch die hohe Verkehrsbelastung auf der Warschauer Straße ständig und regelwidrig auf den Fußweg ausweichen müssen, um nicht sprichwörtlich unter die Räder zu kommen. 3. Hier gibt es extrem günstige Bedingungen für Radfahr- Markierungen auf der bisher 4spurigen „Raserpiste!

Diese sollten schleunigst umgesetzt werden, um Gefahr für Leib und Leben der Radfahrer abzuwenden!

STATION 16:

BAHNHOF TORGAU (zukünftige Radstation) (Aufstellplatz 12: Bahnhofsvorplatz)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Kauf des Torgauer Bahnhofes durch die Stadt lobenswert 1. Kein direkter Durchgang für Radfahrer von der Abstellanlage durch das Tor zum Bahnsteig 1. Installation einer Radstation Torgau mit den Komponenten Aufbewahrung, Verleih, Verkauf, Service
2. Sehr gute Bike + Ride- Anlage am Bahnhof 2. Stattdessen Umweg des Radfahrers über Bahnhofshalle zum Bahnsteig 2. Platzierung von Fahrrad-Boxen am Bahnhof, um den Fahrraddiebstahl zu reduzieren
3. Schöne Wandmalereien zum Elbe Day im Bahnhof 3. Fehlende Bordsteinabsenkung für Radfahrer vom Bike + Ride-Parkplatz Richtung Bushof 3. INTEGRIERTES BESUCHERZENTRUM (mit Infos zu Fahrten der Elblandbahn) für die Region und FAHRKARTEN-

VERKAUF mit Integration der Fahrkartenverkäufer, umfassend ein MINI-TIC und eine RADSTATION.

4. Kostenlose Radmitnahme im MDV-Bereich (z.B. Torgau- Leipzig) 4. Fehlende Wegweisung vom Bahnhof Richtung Markt und Elberadweg 4. Wegweisung Bahnhof- Markt- Innenstadt realisieren!

STATION 17:

WITTENBERGER STRASSE-BREITE STRASSE-SCHEFFELSTRASSE

(Aufstellplatz 13: Brunnen auf dem Marktplatz- Nachbetrachtung)

LOB KRITIK VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE
1. Die RAD AG unterstreicht, dass die Stadt Torgau den großen Handlungsbedarf bei der Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung erkannt hat.

1. Die RAD AG bedauert, dass hinsichtlich der Fischerstraße im Zuge des derzeitigen Umgestaltungsplans (Neubau) die Chance auf Öffnung dieser Einbahn­straße in Gegenrichtung bisher nicht genutzt wurde, so dass den Radlern leider ein dritter Zugang zum Markt – und zwar vom Elberadweg aus – verwehrt wird;

1. Ausarbeitung einer aktuellen Torgauer Rad-Konzeption notwendig. Die letzte datiert aus dem Jahr 1992 und ist völlig veraltet.

Die Rad AG schlägt das Stadtlabor Leipzig vor.

2. Die RAD AG betont, dass die Stadt Torgau ihren Handlungsspielraum (Erleichterung der vorgeschriebenen Voraussetzungen für eine Öffnung nach der letzten StVO-Novelle) nun – wie andere sächsische Städte auch – endlich (in Ansätzen) zu nutzen beginnt.

2. Die RAD AG bemängelt, dass die Führung vom Bahnhof über Wittenberger Straße und Breite Straße zum Markt bisher aufgrund des „erschütternden“ Kopfsteinpflasters für Radtouristen wenig attraktiv ist.

2. Orientierung an den Radkonzepten aus Delitzsch und Eilenburg, die bereits vorliegen.

3. Die RAD AG findet es in diesem Zusammenhang erfreulich, dass mit der realisierten Freigabe der Breiten Straße im Abschnitt zwischen Holzweißigstraße und Neustraße für den Radverkehr in Gegenrichtung (Maßnahme 4) eine erste durchgehende zügige Verbindung vom Markt zum Bahnhof gewährleistet wird.

3. Ausarbeitung eines Radfahrer- Stadtplanes nach den Beispielen von Aachen, Leipzig oder Berlin.
4. Die RAD AG begrüßt, dass mit der verwirklichten Freigabe der Wittenberger Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung (Maßnahme 2) eine zweite durch­gehende Verbindung vom Markt zum Bahnhof gewährleistet wird.

COPYRIGHT: RAD AG TORGAU, JUNI 2016