Mehr Grün(e) für Schkeuditz

grünes Programm für Schkeuditz

Frischer Wind für Schkeuditz                         

Schkeuditz ist eine lebenswerte, attraktive Stadt mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Im Jahre 2014 wurde ein neuer Stadtrat für 5 Jahre gewählt. Der Stadtrat ist die demokratische gewählte Volksvertretung, der die Interessen der Schkeuditzer Bürgerschaft zu vertreten hat. Leider haben sich in den letzten Jahren einige Probleme angehäuft, die nicht entscheidend genug aufgegriffen wurden. Dazu zählen die extreme Lärmbelastung an den Autobahnen/Bundestraßen, den Bahnstrecken und dem Flughafen Leipzig/Halle. Inzwischen sprechen Experten von der am stärksten lärmbelasteten Stadt in ganz Sachsen. Aus den Beratungen zum Lärmaktionsplan wissen wir, dass in der Kernstadt und den Ortsteilen über tausend Einwohner von gesundheitsgefährdetem Lärm betroffen sind. Der Schwerlastverkehr in der Kernstadt und den Ortsteilen nimmt immer mehr zu, ein wirkliches Verkehrskonzept fehlt, und die Straßen und Radwege im Stadtgebiet sind oft in einem schlechten Zustand. Junge Familien kann man nicht für eine kinderfreundliche Stadt begeistern, wenn man die Elternbeiträge für Krippe/Kindergarten und Hort erhöht. Entscheidende Vorgänge werden in die nichtöffentlichen Sitzungen des Stadtrates verwiesen und somit die Schkeuditzer Bürger an demokratischer Beteiligung gehindert. Einen Bürgerhaushalt gibt es nicht. Wer öffentliche Stadtratssitzungen verfolgt, wundert sich über die vielen einstimmig beschlossenen Vorlagen der Verwaltung ebenso, wie über das geringe Interesse der Bürger. Diese „Politikverdrossenheit“ wollen wir als Stadträtin und Stadtrat von Bündnis90/Die Grünen aufbrechen. Wir wollen dafür sorgen, dass Bürgerinteressen wesentlich mehr Beachtung finden und vor allem Beschlüsse für eine praktische Verbesserung getroffen werden.

Schkeuditz muss als moderne, wirtschaftsstarke Stadt in der Region Leipzig/Halle wahrgenommen werden. Die mittelständische verarbeitende Industrie ist die Grundlage der wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahre in Schkeuditz. Eine alleinige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung auf die Logistik ist deshalb für Schkeuditz nicht sinnvoll.

Grüne vor Ort

Stadträtin Evelyn Hütel

Stadträtin Evelyn Hütel

geschieden, 3 erwachsene Kinder
Dipl.-Ingenieurin für Bauwesen
als Kalkulatorin in einem Baukonzern tätig
Hobbys: mit ihren Enkeln beschäftigen, Freizeitsport, lesen und ab und zu Orgel spielen
Sprecherin der Bürgerinitiative GEGENLÄRM
aktiv im Gemeindekirchenrat des evangelischen Kirchspiels Schkeuditz
Mitglied im Siedlerverein Papitz

Stadtrat Oliver Gossel

Stadtrat Oliver Gossel

Verheiratet, Vater zweier Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren
geboren in Leipzig, seit 2006 wohnhaft in Schkeuditz
gelernter Wartungsmechaniker für EDV-Anlagen
1994 Abschluss als Dipl.-Ing. für Elektrotechnik (FH)
Seit 1994 selbständig als Dienstleister in der Büro- und Informationstechnik
Hobbys: natürlich die Familie, ansonsten Rad fahren, Natur geniesen, Kanu fahren
Mitglied bei B90/Die Grünen seit 2009
Vorstandssprecher des Kreisverbandes Nordsachsen von B90/Die Grünen
Mitglied im Kreistag des Landkreises Nordsachsen
Vorsitzender des Fördervereins der Thomas-Müntzer-Grundschule Schkeuditz-Wehlitz
Mitglied im Nabu Sachsen

Verkehr / Lärm / Infrastruktur

  • dringende Umsetzung von nachweislich lärmmindernden Maßnahmen am Flughafen, an der Bahnlinie und den Straßen
  • keine Zustimmung zu Erweiterungsplänen des Flughafens/DHL ohne aktiven Lärmschutz
  • Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr
  • Konzentration auf Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes
  • Abschaffung der kurzen Süd- und Nordabkurvung in Richtung Ost zur Entlastung der Ortsteile Radefeld, Hayna und Wolteritz
  • Neubau der Südumfahrung Schladitzer See sofort stoppen, 4 Millionen € verschwendete Steuergelder – lieber in Bildung und Kinderbetreuung investieren, Erhöhung der Elternbeiträge in Kita und Hort könnte damit zurückgenommen werden
  • Stärkung des ÖPNV in Schkeuditz, z.B. Buslinie zum Schladitzer See verlängern, insbesondere in den Sommermonaten
  • Verkehrskonzept für die Mühlstraße (Sanierung, Tempo 30, Parkkonzept)
  • Ausbau Altscherbitzer Straße als Zufahrt für die B6 und Sperrung der Alten Straße für LKW´s
  • Möglichkeiten prüfen, ob der Neubau einer S-Bahn-Haltestelle in Höhe Radefeld/Güterverkehrszentrum möglich ist
  • Radwegekonzept unter Einbeziehung der touristischen Möglichkeiten der Stadt Schkeuditz (Schkeuditz – Dölzig, Radefeld-Hayna)
  • Erhaltung und Instandsetzung der vorhandenen Waldwege im Auewald
  • Umbau des Rathausplatzes zu einer echten verkehrsberuhigten Zone „Shared Space“ mit Kurzzeitparkmöglichkeit.

Kinder- und Familienfreundlichkeit

  • Senkung der Elternbeiträge an den Kindereinrichtungen
  • Einführung von Tempo 30 vor allen Kindereinrichtungen und Schulen
  • Erhalt der Grundschule Dölzig /Verhandlung mit Freistaat Sachsen über Moratorium
  • Schaffung von Schulsozialarbeiterstellen für das Gymnasium, die Oberschule und die Grundschulen (wie in anderen Gemeinden des Landkreises)
  • Weiterentwicklung des Wolteritzer Strandes zum ruhigen Familienstrand
  • Zugang zum Schladitzer See muss für jeden frei zugänglich bleiben

Bürgerbeteiligung, Transparenz und Demokratie

  • Verwaltung muss offen für alle Schkeuditzer sein, Bürger sind willkommen und nicht „Belästiger“
  • mehr Transparenz im Stadtrat, brisante Themen gehören nicht ausschließlich in den nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzungen
  • Offenlegung des Geheimvertrages zwischen der Stadt Schkeuditz und dem Flughafen Leipzig/Halle – damit kann den Bürgern gezeigt werden, dass keine Bürgerinteressen missachtet werden
  • Einführung Bürgerhaushalt
  • frühzeitige Bürgerbeteiligung vor allem für Planungsverfahren, die den Lebensraum der Schkeuditzer Bürger unmittelbar betreffen
  • Bürgerbeteiligung bei Verkauf von städtischem Eigentum (z.B. Straßenbahn-Depot, Pestalozzi-Turnhalle)
  • Unterstützung der Bürger bei Erschließungsmaßnahmen der öffentlichen Träger, insbesondere der Abwasserentsorgung

nachhaltige Stadtentwicklung in der Kernstadt und den Ortsteilen

  • alle kommunalen Projekte müssen in Zukunft auf ihre Nachhaltigkeit und Klimaverträglichkeit geprüft werden
  • dezentrale, regenerative Energiegewinnung und eine Steigerung der Energieeffizienz sind dabei mögliche Ziele.
  • eine nachhaltige Umweltpolitik soll die Bürger animieren und zu eigenen Aktivitäten   motivieren.
  • Erhöhung des kommunalen Baum- und Grünbestandes
  • Ersatzpflanzungen bei Fällung von Straßenbäumen, bestehenden Baum- und Strauchbestand erhalten
  • Erhalt der wenigen noch erhaltenen Baudenkmäler in Schkeuditz und den Ortsteilen
  • kein zusätzlicher Flächenverbrauch ohne Nachhaltigkeit, Versiegelung stoppen
  • keine Umwidmung von Wohnflächen in Misch- oder Gewerbeflächen im Stadtgebiet von Schkeuditz und in den Ortsteilen
  • Mehr Engagement für den Erhalt des einzigartigen Auewald-Ökosystems als Erholungsraum mit sanfter Nutzung, Ende der großflächigen Abholzungen und Rücksicht auf den Artenschutz

Wirtschaftsentwicklung statt Logistikwahn

  • Ansiedlungsförderung von vielfältigen Wirtschaftszweigen ohne Fokussierung auf Logistik
  • Handwerk, sowie kleine mittelständische Betriebe müssen gute Standortbedingungen vorfinden und bei kommunalen Ausschreibungen berücksichtigt werden
  • im Amt für Wirtschaftsförderung sollte ein Anlaufstelle für Existenzgründungsberatung eingerichtet werden
  • Kein Flächenverkauf in Gewerbegebieten ohne Schaffung von Arbeitsplätzen (keine Solaranlagen)
  • Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen bei Beachtung der Abstandsflächen zu Wohnbebauung
  • Höhere Beteiligung von ortsansässigen Firmen bei Ausschreibungsverfahren durch die Stadt und den Landkreis Nordsachsen

Finanzen

  • Verkauf der Anteile an der Flughafen Leipzig/Halle GmbH
  • Verringerung der Einheitswerte der Grundsteuer an lärmintensiven Standorten

Kultur und Sport

  • bessere Unterstützung der Jugendarbeit, auch in den Ortsteilen  (z.B. Jugendclub Glesien)
  • höhere finanzielle Unterstützung der Kulturvereine
  • kein Verkauf der Sporthalle Pestalozzistraße vor Ende 2014, da nicht klar ist, ob Hallenkapazität noch benötigt wird
  • Erweiterung des Stadtentwicklungskonzeptes um den Bau einer Schwimmhalle mit ÖPNV-Anbindung